Außerschulische Lernorte in Münster und Westfalen

Dampflok und Eisenbahn

Eisenbahnmuseum Pängelanton

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Die Universität in Archivalien

Universitätsarchiv

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Eine Krankheit und ihre Folgen

Lepramuseum Münster-Kinderhaus

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Erinnern - Forschen - Lernen

Geschichtsort Villa ten Hompel

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Gebäude erzählen vom Münsterland

Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster

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Geburtsort der Dichterin

Burg Hülshoff

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Gedächtnis der Stadt

Stadtarchiv Münster

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Glaube und Philosophie

Gallitzin-Haus

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Kulturgut von Thorn bis Danzig

Westpreußisches Landesmuseum

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Literatur und Baukunst

Haus Rüschhaus

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Mit der Vergangenheit arbeiten

LWL-Archivamt für Westfalen

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Schutzraum gegen Bomben

Lazarettbunker/ Feuerwehr Münster

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Weißes Gold

Porzellanmuseum

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Zeitreise durch Münsters Norden

Heimatmuseum Kinderhaus

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Alphabetisches Register

Bibliothek des Bistums

Diözesanbibliothek Münster

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Der Schatz des Domes

Domkammer

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Fairer Handel

la tienda e.V. - Weltladen

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Frauen in Münster

D.I.W.A. Frauenforschungsstelle Münster e.V.

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Geschichte der Bibel

Bibelmuseum Münster der Universität Münster

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Geschichte der Stadt

Stadtmuseum Münster

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Geschichte des Bistums

Bistumsarchiv

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Geschichte und Gegenwart des Judentums

Jüdische Gemeinde Münster

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Grabsteine erzählen

Zentralfriedhof

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Großereignis im 17. Jahrhundert

Friedenssaal

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Heimatgeschichte im Torhaus

Stadtheimatbund Münster im Torhaus

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Schriftgut von Staatsdienern

Landesarchiv NRW/ Abteilung Westfalen

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Spuren antiker Kulturen

Archäologisches Museum der Universität Münster

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Wehrturm, Mahnmal und Kunstwerk

Zwinger/ Eine Zweigstelle des Stadtmuseums Münster

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1200 Jahre Geschichte Mindens

In der "Oberen Altstadt" Mindens gelegen, besteht das Museum aus einem Häuserkomplex aus dem 16. Jahrhundert, der im Stil der Weserrenaissance errichtet wurde. Themen der Dauerpräsentation sind die Stadtgeschichte, aber auch Kaffee, Trachten und Mode. Museumspädagogische Angebote und eine breite Palette an Aktivitäten lassen 1200 Jahre Mindener Geschichte lebendig werden. Ziel der Angebote ist es, das Interesse an Geschichte durch greifbare Anschaulichkeit, aktive Wahrnehmung und ganzheitliches Lernen zu beleben und abstrakten historischen Themen einen lokalen oder regionalen Bezug zu geben.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Das Museum ist wegen Sanierungsarbeiten geschlossen und wird voraussichtlich Ende 2012 mit einer neu konzipierten Dauerausstellung wieder eröffnet.

Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde

Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde
Ritterstraße 23-33 | 32423 Minden
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Kontakt: Jutta Wachser
Telefon: 05 71/ 9 72 40 - 10
E-Mail:j.wachser@minden.de

500 Jahre Schulgeschichte

Der Zeigestock kann auf Generationen von Lehr- und Lernmitteln, Schulbüchern und technischen Geräten für den Schulunterricht deuten. Ursprünglich diente das 1910 gegründete Westfälische Schulmuseum als Einrichtung zur Lehrerfortbildung und als Lehrmittel-Schausammlung. Mittlerweile tut sich die schulhistorische Sammlung als eine der größten in der Bundesrepublik Deutschland hervor. Wer will, kann hier Einblick nehmen in die Geschichte des Rechenunterrichts von Adam Riese über Carl Friedrich Gauß bis zur Mengenlehre. Und das keineswegs mehr still und in Zweierreihen, sondern aktiv.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Westfälisches Schulmuseum

Westfälisches Schulmuseum
An der Wasserburg 1 | 44379 Dortmund
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Kontakt: Sylvia Memmener
Telefon: 02 31/ 61 30 95
E-Mail:schulmuseum@stadtdo.de

Abbau von Blei und Zink

Mit Helm und Schutzkleidung geht es in der originalen Grubenbahn in den Berg hinein. 300m unter Tage - die Temperatur beträgt nur 12 Grad Celsius - erklären erfahrene Bergleute in alten Stollen und Abbauen ihre ehemalige Arbeitswelt. Hier wird deutlich, unter welch mühseligen Bedingungen das Erz abgebaut wurde. In der "Lohnhalle" erhalten Schulklassen dann einen Überblick über die Ramsbecker Bergbaugeschichte mit vielen interessanten Ausstellungsstücken. Außerdem präsentiert das Museum zahlreiche Maschinen sowie eine umfangreiche Sammlung von Mineralien.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Zur Vorbereitung des Besuchs können Lehrer eine Mappe mit Informationen kostenlos anfordern.

Erzbergbaumuseum und Besucherbergwerk Ramsbeck
Glück-Auf-Straße 3 | 59909 Bestwig Ramsbeck
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Telefon: 0 29 05/ 2 50

Archäologie zum Anfassen

Die Neandertaler, die Römer und Germanen sowie Bombenschutt der jüngsten Vergangenheit: Auf den Spuren der Menschen, die sie im Laufe von über 250.000 Jahren in Westfalen hinterlassen haben, erleben Schulklassen im Zeitraffer die Geschichte der Region. Die museumspädagogischen Programme laden zum Entdecken ein. Schülerinnen und Schüler erfahren etwa im Forscherlabor, wie man das Alter der Dinge erkennt und den Funden wie im Krimi so manches Rätsel entlockt.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1 | 44623 Herne
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Kontakt: Michael Lagers
Telefon: 0 23 23 / 9 46 28 - 24
E-Mail:lwl-archaeologiemuseum-empfang@lwl.org

Arzt, Politiker und Dichter

In Bad Driburg steht das Geburtshaus des Arztes, Politikers und Dichters Friedrich-Wilhelm Weber (1813-1894). Weber war bis weit ins 20. Jahrhundert der wohl meist gelesene westfälische Autor. Sein Hauptwerk, das Epos “Dreizehnlinden“ (1878) wurde einer der größten Bucherfolge seiner Zeit. Bereits als Gymnasiast schrieb er erste Gedichte. Dabei maß er selbst seinem künstlerischen Schaffen wenig Bedeutung bei. Erst 65-jährig tritt er als Dichter ins Rampenlicht. Die Ausstellung berichtet ausführlich über das Leben und Wirken von Dr. Friedrich Wilhelm Weber und gibt einen Einblick in die Lebens- und Wohnverhältnisse des 19. Jahrhunderts.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen für Schulklassen werden auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage angeboten.

Friedrich-Wilhelm-Weber-Museum
Weberplatz 1 | 33014 Bad Driburg
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Telefon: 0 52 53/ 9 89 40
E-Mail:infoservice@bad-driburg.de

Auf der Spur von Regenwurm, Assel und Co.

Der Boden ist Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Über den Boden wird der Wasser- und Nährstoffhaushalt gesteuert. Er spielt eine entscheidene Rolle für die Erzeugung von Nahrungsmitteln, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen sowie für den Schutz des Grundwassers. Und der Boden ist Archiv der Natur- und Kulturgeschichte. Ein "Plaggenesch", über viele hundert Jahre und Generationen hinweg aufgebaut, ist ein wichtiges Zeugnis der Kulturgeschichte. Er erzählt, unter welch großer Anstrengung das tägliche Brot angebaut wurde. Er zeigt eine beeindruckende Kulturleistung und auch, dass fruchtbarer Boden nicht selbstverständlich ist. Wie aus unfruchtbarem Boden ein fruchtbarer (Plaggenesch) wurde, kann man in Lienen-Kattenvenne am Lernstandort „Boden und historische Landnutzung" erfahren. Schülerinnen und Schüler - aber auch Vorschulkinder, Heimatvereine, Studierende, Umweltgruppen und andere Interessierte - werden fachkundig geführt.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Abstimmung zu Schwerpunkten, Dauer, Termin, Treffpunkt zwingend erforderlich. Max. Gruppengröße bei Kindern bis 10 Jahren: 20; Betreuungspersonal erforderlich.

Umweltamt - Untere Bodenschutzbehörde, Kreis Steinfurt
Heemanns Damm 3 | 49536 Lienen
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Kontakt: Frank Witte
Telefon: 0 25 51/ 69 25 40
E-Mail:frank.witte@kreis-steinfurt.de

Aufklärungsarbeit und Erinnerungskultur

Die GFK widmet sich dem Aufbau einer Gedenk- und Begegnungsstätte, deren Zentrum die unter dem Dach des Blocks 3 der Adam Kaserne gelegene Französische Kapelle ist. Die Einrichtung mit ihrem pluralen Ansatz (Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Ostvertriebene) ist Impulsgeber für politische Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit eines Teils der lokalen NS-Geschichte. Aus dem ehemaligen Kriegsgefangenenlager einen Ort der Versöhnung und Begegnung zu entwickeln, ist Ziel des Vereins. Im westfälischen Soest entsteht eine „Französische Insel“, die besonders der jungen Generation zeigt, dass Erinnerungskultur unverzichtbar ist und dazu beiträgt, dass Geschichtsspuren nicht verwischen und ihre Konturen behalten.

Zielgruppe: ab Klasse 7
Kosten: nein
Besondere Hinweise:
Öffnungszeiten der Ausstellung auf Anfrage

Französische Kapelle Soest

Französische Kapelle Soest
Meiningser Weg 20 | 59494 Soest
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Kontakt: Barbara Köster
Telefon: 0 29 21/ 94 38 08
E-Mail:ABPKOESTER@t-online.de

Bibliothek des Bistums

Die Diözesanbibliothek besitzt bedeutende Gebet- und Gesangbücher sowie Handschriften, Miniaturen und Zeichnungen aus dem Bistum. Damit beherbergt sie eine umfangreiche, für die Frömmigkeitsgeschichte des nordwestdeutschen Raumes wichtige Sammlung. Weltruf genießt die Santini-Sammlung des italienischen Priesters, Komponisten und Musik-Sammlers Fortunato Santini. Aber auch die Bibliothek der Fraterherren oder die Nachlässe von Peter Wust oder Amalia von Gallitzin eignen sich als Thema für eine Führung. Schulklassen lernen beim Rundgang den Bestand kennen und Suchsysteme nutzen. Nicht nur für den Religionsunterricht kann dies das Rüstzeug für Referate und Hausarbeiten sein.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Bistum Münster

Diözesanbibliothek Münster
Überwasserkirchplatz 2 | 48143 Münster
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Kontakt: Maria Zimmermann-Nonte
Telefon: 02 51/ 4 95 63 83
E-Mail:db-ms@bistum-muenster.de

Blaumachen mal anders

Von Blumenmustern zu geometrischen Ornamenten - der Blaudruck ist eine der traditionellen Färbetechniken in Westfalen. Der aufblühende Ost-Indienhandel brachte das Blau, genauer das Indigo, um 1600 über England und Holland nach Deutschland. Es gilt als der älteste bekannte organische Farbstoff. In Touren und Führungen erfahren Schülerinnen und Schüler mehr über dieses alte Handwerk und seine Geschichte.

Zielgruppe: Jahrgangsstufen 3, 4 und 9, 10
Kosten: ja

Blaudruckerei Kentrup

Blaudruckerei Kentrup
Kirchplatz 8 | 48301 Nottuln
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Telefon: 0 25 02/ 93 47
E-Mail:info@kentrup.eu

Burg Vischering - eine Trutzburg

Es ist einer Fehde zu verdanken, dass sich der münsterische Fürstbischof im Sommer 1271 entschloss, eine Burg bei Lüdinghausen errichten zu lassen. Auf einem Unterbau aus Pfählen entstand so eine wehrhafte Verteidigungsanlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf separaten Inseln inmitten eines ausgedehnten Gräften-Systems. Das Spannende: Seit dem 16. Jahrhundert ist die westfälische Wasserburg so gut wie unverändert geblieben. Schülerinnen und Schüler erhalten hier einen Eindruck vom Leben im ausgehenden Mittelalter und der frühen Neuzeit. Nicht nur in der Außenanlage, auch im dazugehörigen Museum gibt es dabei unter fachkundlicher Führung vieles zu entdecken.

Zielgruppe: alle
Kosten: ja

Burg Vischering
Berenbrock 1 | 59348 Lüdinghausen
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Telefon: 0 25 91/ 79 90 - 0
E-Mail:kultur@kreis-coesfeld.de

Dampflok und Eisenbahn

Das Pängelanton-Eisenbahnmuseum in Münster-Gremmendorf ist durch die Initiative des gleichnamigen Karnevalsvereins entstanden. 1982 wurde der Grundstock für die heutige Sammlung durch Aufstellung einer Dampflokomotive als technisches Denkmal gelegt. Die Ausstellung in dem kleinen Museumsgebäude umfasst historische Uniformen, Signalkellen, Zugschilder, eine Modelleisenbahnanlage und vieles mehr. Kinder und Jugendliche tauchen hier in die Geschichte der Eisenbahn ein, erfahren technische Details und machen sich gedanklich auf die Reise durch die Region und in ferne Länder.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Nehmen Sie für einen Termin bitte frühzeitig Kontakt auf, da die Ansprechpersonen ehrenamtlich engagiert sind.

Logo Eisenbahnmuseum Pängelanton

Eisenbahnmuseum Pängelanton
Albersloher Weg / Ecke Erbdrostenweg - | 48167 Münster
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Kontakt: Egon Clephas
Telefon: 02 51/ 60 94 50

Der Opfer des Nationalsozialismus gedenken

In einem Waldstück in Holthausen erinnern Holzsteelen an die toten Kinder von Ostarbeiterinnen. Im Entbindungs- und Abtreibungslager Holthausen ließen die Nationalsozialisten diesen Jungen und Mädchen kaum eine Chance zum Überleben. Älteste Erinnerungsstätte ist eine Gedenktafel auf dem Waltroper Friedhof an der Halterner Straße von 1997. Das Mahnmal Holthausen wurde im Juni 2001 von Jugendlichen der Gemeinde St. Marien zusammen mit dem Künstler Paul Reding errichtet. Sechs Frauen dargestellt durch Balken aus Bogassi-Holz stehen im Halbkreis um drei liegende „Kinderleichen“. Zudem sind stilisierte Kinderfiguren in das Pflaster der "Hagelstraße" in der Waltroper Fußgängerzone eingelassen worden. Der Künstler Paul Reding organisiert Führungen am Mahnmal in Holthausen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Keine
Besondere Hinweise:
Kontakt kann immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr aufgenommen werden. Das Mahnmal Holthausen liegt in einem Waldstück an der Borker Straße - von Waltrop kommen

Mahnmal Holthausen - Heimatmuseum Waltrop - Riphaushof
Riphausstraße 31 | 45731 Waltrop
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Kontakt: Paul Reding
Telefon: 0 23 09 - 7 27 59

Der Schatz des Domes

In der Domkammer sind Kostbarkeiten sakraler Kunst von der Zeit der Karolinger (um 800 bis ins 20. Jahrhundert) ausgestellt. Auf drei Geschossen veranschaulichen über 700 Exponate unterschiedlicher Gattungen die wechselvolle Geschichte der Liturgie und Kunst des Domes. Dabei gehört die Domkammer mit ihren reichhaltigen Beständen der Goldschmiede- und Textilkunst aus Romanik, Gotik und Barock zu den Schatzkammern von internationalem Rang. Für Schulklassen werden kind- und jugendgerechte Führungen durch die Schatzkammer angeboten. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebensläufe von Heiligen und Bischöfen kennen, sie erfahren, welche Rolle der Dom für das Bistum und für Münster spielt und welche Kostbarkeiten für welchen Anlass im Kirchenjahr benötigt werden.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Bistum Münster

Domkammer
Domplatz 28 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 95 - 333
E-Mail:dom@bistum-muenster.de

Der Weg des Eisens

Die 1854 gegründete Henrichshütte ist eines der traditionsreichsten Eisenhüttenwerke des Ruhrge-biets. Bis zu 10.000 Arbeiter produzierten hier zeitweise Eisen und Stahl. Gegen den erbitterten Wi-derstand einer ganzen Region wurde 1987 Hochofen 3, der älteste im Revier, ausgeblasen. Heute gehört das 50.000 Quadratmeter große Hochofengelände zum LWL-Industriemuseum. Attraktive Angebote für Schulklassen verbinden im Industriemuseum Lernen und Erleben. Wer selber Hand anlegen will, ist z.B. in der Schaugießerei richtig. Dort fließt heute wieder glühende Eisen. Ernst wird’s beim Schüler-Rollenspiel Hüttenkampf: Was bleibt, wenn die Hütte geht? Im Luftschutzstollen lebt die Erinnerung an Krieg und Rüstung, Zwangsarbeit und Bomben-Terror auf. Die Zeitreise führt dagegen zurück in ein Ruhrtal ohne Kohle und Stahl. Die Natur des Hüttengeländes entdecken und erforschen Schüler in der Grünen Werkstatt. Und bei der Revier-Olympiade stehen Spaß und Spiel im Vordergrund.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Unterrichtsmaterialien auf Anfrage.

Henrichshütte Hattingen - LWL-Industriemuseum
Werksstraße 31-33 | 45527 Hattingen
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Kontakt: Birgit Schulz
Telefon: 0 23 24/ 92 47 - 0
E-Mail:henrichshuette@lwl.org

Die Universität in Archivalien

Was in früheren Zeiten stets den Zusatz "geheim" trug, steht heute in Archiven der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Universitätsarchiv verwahrt Akten universitärer Einrichtungen und sammelt Druckschriften, Plakate, Bild- und Tondokumente sowie Professorennachlässe. Diese macht es für die Benutzung - insbesondere hochschul- und wissenschaftsgeschichtliche Forschung - zugänglich. Führungen werden orientiert an dem Bestand für Oberstufenklassen angeboten. Dabei wird erklärt, wie man historische Quellen für Referate nutzen kann. Zugleich werden bedeutende Persönlichkeiten unter den Lehrenden vorgestellt und die Geschichte der Hochschule beleuchtet.

Zielgruppe: Sekundarstufe II
Kosten: keine

Logo WWU Münster

Universitätsarchiv
Leonardo-Campus 21 | 48149 Münster
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Kontakt: Sabine Happ
Telefon: 02 51/ 83 - 3 20 99
E-Mail:uni-archiv@uni-muenster.de

Ein Denkmal für den Fußball

Die Tradition des BVB 09 wird im Borusseum nicht nur anschaulich, sondern zum Mitmachen und Anfassen gezeigt. Fortan kann jeder Besucher sich in den sechs Ausstellungsinseln „Borsigplatz“, „Weisse Wiese“, „Rote Erde“, „Westfalenstadion“, „Schatzkammer“ und einer multimedialen Station über jede Epoche der Vereinsgeschichte informieren. Dazu widmet sich die „Gelbe Wand“ mit beleuchteten Stationen der Fankultur des BVB. Außer an BVB-Heimspieltagen ist das Borusseum in der Nordost-Ecke des Stadions für Gruppen auf Nachfrage geöffnet.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Außer an BVB-Heimspieltagen ist das Borusseum in der Nordost-Ecke des Stadions für Gruppen auf Nachfrage geöffnet.

Borusseum

Borusseum
Strobelallee 50 | 44139 Dortmund
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Telefon: 02 31/ 90 20 - 368
E-Mail:borusseum@bvb.de

Eine Krankheit und ihre Folgen

Es ist das einzige Museum in Deutschland, das sich ausschließlich einer der ältesten und furchtbarsten Krankheiten der Welt widmet: der Lepra. In der Vergangenheit fürchteten die Menschen den Aussatz, dessen Diagnose den sozialen Tod bedeutete. In Münster war das nicht anders. Nördlich der Altstadt, in Kinderhaus, liegt das 1333 erbaute frühere Leprosenhaus und heutige Museum. Im Heimatmuseum Kinderhaus wird mehr als Medizingeschichte lebendig. Im Rahmen einer Führung bietet es sich auch an, mit Schulklassen über Themen wie soziale Ausgrenzung zu sprechen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Nehmen Sie für einen Termin bitte frühzeitig Kontakt auf, da die Ansprechpersonen ehrenamtlich engagiert sind.

Foto Lepramuseum Münster-Kinderhaus

Lepramuseum Münster-Kinderhaus
Kinderhaus 15 | 48159 Münster
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Kontakt: Petra Jahnke oder Ralf Klötzer
Telefon: 0251/234689 oder 0251/525295
E-Mail:info@lepramuseum.de

Eisengießerei verstehen

In Balve-Wocklum ist eine mit Wasserkraft und Holzkohle betriebene Hochofenanlage erhalten geblieben. Einzigartig für Deutschland kann hier ein komplettes Hüttenensemble mit Eisengießerei und Umfeld besichtigt werden. 2004 wurde die Luisenhütte Wocklum deshalb zum Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt. Neben Röhrenwinderhitzer und mit Wasserkraft betriebenen Zylindergebläsen ist noch eine Gebläsedampfmaschine vor Ort zu besichtigen, die neben dem eindrucksvollen Hochofen selbst und der daran anschließenden Gießerei den Reiz dieser Anlage ausmacht. Zwei ständige Ausstellungen geben Informationen über die Geschichte des Hüttenwesens und Einblicke in die Sozialgeschichte der Berg- und Hüttenarbeiter, Köhler und Hammerschmiede.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen können Sie unter der Telefonnummer 02352/9667034 buchen.

Luisenhütte Balve-Wocklum
Wocklumer Allee | 58802 Balve
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Telefon: 0 23 52/ 9 66 70 34
E-Mail:museen@maerkischer-kreis.de

Erinnern - Forschen - Lernen

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – ist mehr als ein Museum. Heute bietet sie als "didaktische Schnittstelle" Raum für die Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am authentischen Ort. Spannende Spurensuche wie auch fundierte wissenschaftliche und pädagogische Programme für verschiedene Alters- und Zielgruppen prägen die Bildungsarbeit am Geschichtsort Villa ten Hompel. Neben öffentlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen, Kulturveranstaltungen, Tagungen und Forschungskolloquien finden fast täglich Seminare, Zeitzeugengespräche oder Arbeiten an historischen Quellen statt, die von Berufsgruppen, von Schulklassen oder -kursen, von jugendlichen bzw. erwachsenen Bildungsinteressierten vorab gebucht wurden.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Inhalte, Auswahl der Themen, Referentinnen/ Referenten und Kosten richten sich nach den konkreten Wünschen und zeitlichen Vorgaben der jeweiligen Gruppe.

Logo Geschichtsort Villa ten Hompel

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28 | 48145 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 92 - 71 01
E-Mail:tenhomp@stadt-muenster.de

Fairer Handel

Das Motto des Vereins "la tienda e.V." lautet: wir handeln fair! Seine Arbeit stützt sich auf zwei Säulen: 1.Verkauf fair gehandelter Produkte sowie Beratung und Bewusstseinsbildung an der Ladentheke 2.entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen Der Faire Handel ist eine Alternative zum konventionellen internationalen Handel. Er bezeichnet eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Ein besonderes Angebot von "la tienda e.V." ist die Nutzung des Weltladens als außerschulischer Lernort, an dem die Produkte des Fairen Handels hautnah erlebt werden können. Mit konsumkritischen Stadtrundgängen, Kochworkshops und Stadtrallyes bietet la tienda weitere Möglichkeiten, praktisch und aktiv dem Fairen Handel mit allen Sinnen näher zu kommen. Daneben stellt „la tienda e.V.“ gerne Materialien zu den verschiedensten Eine Welt Themen zur Verfügung und berät bei der Vorbereitung eigener Bildungsprojekte.

Zielgruppe: Jahrgangsstufen 7-10
Kosten: keine

Logo la tienda e.V.

la tienda e.V. - Weltladen
Frauenstraße 7 | 48143 Münster

Kontakt: Carina Völker und Dirk Steinmeyer
Telefon: 02 51/ 5 16 94
E-Mail:latienda@muenster.org

Fassetten der Klosterkultur

Mittelalterliches Frauenkloster, Augustiner Chorherrenstift, barocke Blütezeit, Preußische Staatsdomäne, Gutshof – kurz 550 Jahre bewegte Vergangenheit. Mit seinen gotischen Kreuzgängen, üppigen Gärten und den neu gestalteten Ausstellungsräumen lädt das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim ein, die faszinierende Fülle klösterlicher Kultur zu entdecken. Und dazu gehören nicht nur Leitsprüche wie "ora et labora", sondern auch Musik und Theater, Essen und Trinken, Kunstschätze, Bau-, Buch- und Gartenkunst. Auf den Spuren der Dalheimer Geschichte gewinnen Schülerinnen und Schüler einen außergewöhnlich lebendigen Eindruck von dem, was klösterliches Leben über die Jahrhunderte hinweg bedeutet hat.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Kloster Dalheim
Am Kloster 9 | 33165 Lichtenau
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Telefon: 0 52 92/ 93 19 - 225
E-Mail:kloster-dalheim@lwl.org

Fächer aus fünf Jahrhunderten

Das deutsche Fächermuseum befindet sich im Herzen Bielefelds. Die kleine Ausstellung präsentiert einen Streifzug durch die Kulturgeschichte des Fächers der vergangenen fünf Jahrhunderte. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen und asiatischen Exponaten. Schülerinnen und Schüler lernen die Vielfalt dieses Accessoires in seiner Gestaltungsform und als Beiwerk der Mode kennen. Pädagogische Betreuung von Schulklassen wird auf Anfrage gern angeboten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Deutsches Fächermuseum / Barisch Stiftung

Deutsches Fächermuseum / Barisch Stiftung
Am Bach 19 | 33602 Bielefeld
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Telefon: 05 21/ 6 41 86

Feuer und Sand

Die Kunst des Glasmachens ist an der Weser zu Hause. Viele Mundblashütten stellten hier früher Glas für den Weltmarkt her. In den meisten Glashütten sind die Feuer längst erloschen. Schülerinnen und Schüler können im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim an einem Originalschauplatz erleben, wie Glasmacher in ihren Vorführungen mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Glasmasse Gefäße herstellen. Dabei ist der Gernheimer Glasturm von 1826 eines der letzten beiden erhaltenen Gebäude dieser Art in Deutschland. Große Teile des frühindustriellen Fabrikdorfs Gernheim im heutigen Petershagen sind zudem erhalten geblieben: die ältesten Arbeiterhäuser Westfalens, genauso wie das Wohnhaus der ehemaligen Hüttenbesitzer und die alte Korbflechterei. Hier wird Alltagsgeschichte lebendig. Ein wichtiges Thema, das nah an der Lebenswelt der Kinder und Jugendliche ist: Kinderarbeit und Schulalltag der Glasmacherkinder im 19. Jahrhundert.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Technik in Funktion: Vorführungen der Glasmacher und viele Kreativ-Angebote rund um den Werkstoff Glas

Glashütte Gernheim - LWL-Industriemuseum
Gernheim 12 | 32469 Petershagen
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Telefon: 0 57 07/ 93 11 - 0
E-Mail:glashuette-gernheim@lwl.org

Frauen in Münster

Aus dem Universitätsprojekt "Autonome FrauenForschungsStelle Schwarze Witwe" wurde im Jahr 2006 "D.I.W.A. Frauenforschungsstelle Münster e.V.". Neben Beratung und Gesprächen rund um aktuelle Geschlechterdiskurse und Frauengeschichte bieten sich das Frauen- und Lesbenarchiv sowie die Bibliothek mit mehr als 5000 Werken und gut 120 Zeitschriftentiteln für eine Führung an.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo D.I.W.A. Frauenforschungsstelle Münster e.V.

D.I.W.A. Frauenforschungsstelle Münster e.V.
Achtermannstraße 10-12 | 48143 Münster
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Kontakt: Ulla Flesch
Telefon: 02 51/ 51 11 95
E-Mail:diwa@muenster.org

Gebäude erzählen vom Münsterland

Mit rund 25 historischen Bauten aus vier Jahrhunderten lädt das Freilichtmuseum "Mühlenhof" zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit des ländlichen Münsterlandes ein. Ein Gräftenhof aus dem 18. Jahrhundert wurde im Mühlenhof genauso wiederaufgebaut wie die Namen gebende Bockwindmühle. Auf dem abwechslungsreichen Gelände ist genügend Raum für einstündige Führungen. Besonders beeindruckend: Man kann mit den Gebäuden Heimatgeschichte betreten. Die Programme für Schulklassen sind sachkundig und altersgerecht aufgearbeitet und werden auch in Fremdsprachen oder mit einem Schwerpunkt angeboten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster
Theo-Breider-Weg 1 | 48149 Münster
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Telefon: 02 51/ 9 81 20 - 0
E-Mail:info@muehlenhof-muenster.org

Geburtsort der Dichterin

Die typisch westfälische Wasserburg wurde als Oberhof "Zum Hülshof" bereits im 11.Jahrhundert urkundlich erwähnt. 1417 kam die Burg in den Besitz der Herren von Deckenbrock, die sich später "von Droste" nannten. Die bekannte deutsche Dichterin wurde hier auf Burg Hülshoff 1797 geboren. Auf ihren Spuren können Schulklassen wandeln. Der Zugang zum Park und zur Burganlage ist frei, für das Museum inklusive einer ca. 40-minütigen Audio-Führung wird Eintritt erhoben.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufenstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Park von April bis September geöffnet

Logo Burg Hülshoff

Burg Hülshoff
Schonebeck 6 | 48329 Münster
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Telefon: 0 25 34/ 10 52
E-Mail:info@burg-huelshoff.de

Gedächtnis der Stadt

Es ist das Gedächtnis Münsters: Das Stadtarchiv. Hexenverfolgung, der Zweite Weltkrieg oder die Geschichte der Eisenbahn sind nur drei der vielen Themen, die hier in originalen Akten, Urkunden, Ratsprotokollen, Fotos und Plakaten dokumentiert sind. Mit ihnen in der Hand wird Geschichte lebendig. Das Stadtarchiv Münster bietet speziell auf die Anforderungen von Schulklassen abgestimmte Führungen - auch mit Schwerpunkt - an. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Bestände des Archivs und erfahren, wie sie etwa für Referate recherchieren können.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Stadtarchiv Münster

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8 | 48157 Münster
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Kontakt: Roswitha Link
Telefon: 02 51/ 4 92 - 47 01
E-Mail:LinkRoswitha@stadt-muenster.de

Geflochtene Wannen

Das 1985 eröffnete Wannenmacher-Museum zeigt die Geschichte eines alten Handwerks, das jahrhundertelang das wirtschaftliche Leben des Ortes bestimmte. Emsdetten war in Nordwestdeutschland einer der wenigen Orte, in denen das Wannenmacherhandwerk ausgeübt wurde. Die Herstellung einer Wanne, wie das Schneiden und die Bearbeitung des Flechtmaterials, machte eine Vielzahl von Arbeitsgängen notwendig. Wie diese aussahen, erfahren Schulklassen bei einem Besuch.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Wannenmachermuseum
Mühlenstraße 28-30 | 48282 Emsdetten
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Kontakt: Bernhard Thomitzek
Telefon: 0 25 72/ 46 10

Geschichte der Bibel

Das Museum ist nur einem einzigen Buch gewidmet: der Bibel. Es zeigt deren Geschichte von den handschriftlichen Anfängen bis heute an Originalen. Schwerpunkte sind das griechische Neue Testament, die Heilige Schrift in Latein und die deutsche Bibel, hier besonders die Lutherübersetzung. Überdies werden moderne Fassungen und Buchillustrationen gezeigt. Für Schulklassen ist bei Führungen der originalgetreue Nachbau einer Gutenbergpresse ein Höhepunkt. Aber auch Bibel-Illustrationen von berühmten Malern wie Hans Holbein d.J. oder Marc Chagall sowie bebilderte Kinderbibeln sind Anziehungspunkte.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo WWU Münster

Bibelmuseum Münster der Universität Münster
Pferdegasse 1 | 48143 Münster
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Kontakt: Pia Meinberg, Dr. Beate Köster
Telefon: 02 51/ 83 - 2 25 80
E-Mail:p.meinberg@uni-muenster.de

Geschichte der Stadt

Wie sich Münster in 1200 Jahren entwickelt hat, können Schülerinnen und Schüler im Stadtmuseum Münster anhand von detailgetreuen (Stadt-)Modellen nachvollziehen und ihr Wissen mit Gemälden oder anderen Originalen vertiefen. Schwerpunktthemen sind u.a. "Das Königreich der Täufer" und "Der Westfälische Frieden". Doch auch andere Epochen laden zur Erkundung ein. Im Laden Henke, vor der Sendbude oder an der Jukebox können sie regelrecht in die Stadtgeschichte eintauchen. Neben Führungen bietet das Museumspädagogische Zentrum den Raum für eine kreativen Auseinandersetzung mit dem Gesehenen. Informationen über die Vermittlungsangebote sind auf der Homepage www.stadtmuseum-muenster.de zu finden. Sie sind altersgerecht an jede Gruppe angepasst und können auf verschiedene Fächer abgestimmt werden. Neuerdings bietet ein iPod-touch spannende und ungewöhnliche Einblicke in 1200 Jahre Stadtgeschichte.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Stadtmuseum Münster

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 92 - 45 03
E-Mail:museum@stadt-muenster.de

Geschichte des Bistums

Der Löwe von Münster, Kardinal Clemens August Graf von Galen, ist nur eine der Persönlichkeiten, auf deren Spuren man im Bistumsarchiv Münster wandeln kann. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Kritik am Nationalsozialismus. Ihm ist dort sogar eine kleine Dauerausstellung gewidmet. Das Bistumsarchiv verwahrt das Schrift- und Dokumentationsgut des Bistums sowie diözesaner Einrichtungen und Pfarreien. Durch die Archivalien werden Kirchengeschichte, aber auch Regional- oder Bildungsgeschichte vom 12. bis zum 20. Jahrhundert, erlebbar. Führungen und Archivpädagogik machen die Vergangenheit lebendig und zeigen wie Quellen für Referate gefunden werden.

Zielgruppe: Sekundarstufen I und II
Kosten: keine

Bistumsarchiv
Georgskommende 19 | 48143 Münster
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Kontakt: Dr. Beate Sophie Fleck
Telefon: 02 51/ 4 95 - 5 18
E-Mail:bistumsarchiv@bistum-muenster.de

Geschichte des Brandschutzes

Das Museum zeigt die historische Entwicklung des Feuerlöschwesens im ländlichen Raum und dokumentiert darüber hinaus die ehrenamtlich geleistete Arbeit der heimischen Feuerwehren. Das Museum wurde im Jahr 1973 gegründet. Es ist in der ehemaligen, 1862 erbauten Schröttinghauser Dorfschule untergebracht, in der noch bis 1958 unterrichtet wurde. Zur Sammlung auf einer Ausstellungsfläche von etwa 140 qm gehören unter anderem eine Karrenspritze aus Rahden (Baujahr um 1880), pferdegezogene Handdruckspritzen aus Sielhorst, Schröttinghausen und Eilhausen aus den Jahren 1885 und 1895, ein Notkuben aus Schröttinghausen zum Transport von Löschwasser über weitere Strecken (Baujahr um 1880), die Brandglocke aus Getmold aus dem Jahr 1570 und ein TLF 8 auf Borgward (Baujahr 1956).

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Von Mai bis September geöffnet. Bitte frühzeitig Termin vereinbaren.

Feuerwehrmuseum Preußisch Oldendorf-Schröttinghausen eV.

Feuerwehrmuseum Preußisch Oldendorf-Schröttinghausen e.V.
Dahlinghauser Straße 5 | 32361 Preußisch Oldendorf
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Telefon: 0 57 42/ 93 11 - 23
E-Mail:info@preussischoldendorf.de

Geschichte des Gesundheitswesens

Das Medizin- und Apothekenmuseum Rhede präsentiert auf drei Etagen eine Dauerausstellung zu den Aspekten des ländlichen Gesundheitswesens im Westmünsterland und im niederländischen Oost-Achterhoek ab etwa 1750. Eingebettet in diese Thematik werden die zeittypischen Lebensbedingungen und ihr Einfluss auf den Gesundheitszustand der Landbevölkerung dargestellt. Inhalte wie Alltagshygiene und Ernährung, Trink- und Brauchwasserversorgung, aber auch Körperpflege werden altersgerecht vermittelt. Die Ausstellung ist durch die Darstellung einer Landarztpraxis, einer Apotheke, eines Friseurs, mehrerer Zahnarztpraxen und vieles mehr sehr lebendig.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen für Schulklassen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten.

Medizin- und Apothekenmuseum Rhede
Markt 14 | 46414 Rhede
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Kontakt: Ute Richters, Di.- Fr. von 14.00 - 18.00 Uhr
Telefon: 0 28 72/ 79 23
E-Mail:info@heimat-und-museumsverein-rhede.de

Geschichte hinter Backsteinmauern

Die Burg Ramsdorf wurde 1425 für den münsterischen Fürstbischof Heinrich von Moers errichtet. Bereits 1451 in der münsterischen Stiftsfehde (1450 –1457) wurde sie zerstört und anschließend teilweise wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert verfiel sie erneut. Das heute bestehende rechteckige Backsteingebäude wurde 1727 erstellt. Dabei blieben Reste der Anlage des 15. Jahrhunderts, vor allem der runde Eckturm, erhalten. Seit 1930 beherbergt die Burg das Museum Burg Ramsdorf. Die 1993 neugestaltet Ausstellung gliedert sich in Abteilungen zur regionalen Ur- und Frühgeschichte, zur Stadt- und Sozialgeschichte sowie zur Naturkunde. Schülerinnen und Schüler erhalten zudem Einblicke in die Entwicklungsgeschichte Ramsdorfs und seiner Umgebung.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen nach Vereinbarung

Museum Burg Ramsdorf
Burgplatz 1 | 46342 Velen – Ramsdorf
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Kontakt: Herr Kleiner
Telefon: 0 28 63/ 92 62 15

Geschichte und Gegenwart des Judentums

Die Jüdische Gemeinde Münster ist eine der ältesten Gemeinden Nord-West-Deutschlands. Sie wird in der Chronik der Stadt Münster bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Mit dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft ab 1933 begann in Münster – wie in ganz Deutschland – die Auflösung der Gemeinde. Zur heutigen Stadt gehört die wieder wachsende Jüdische Gemeinde als fester Teil des Öffentlichen Lebens. Eine der bedeutsamsten Aufgaben sieht der Gemeindevorstand in der Öffnung zur nichtjüdischen Umgebung, um möglichst viel von einander zu wissen. Bei einem Gespräch erhalten Schulklassen vor Ort einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Gemeinde.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Jüdische Gemeinde Münster

Jüdische Gemeinde Münster
Klosterstraße 8 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 49 09
E-Mail:info@jgms.org

Geschichte und Technik des Montanwesens

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) ist mit seinen rund 400.000 Besuchern im Jahr eines der meist besuchten Museen der Bundesrepublik. Es ist zugleich ein renommiertes Forschungsinstitut für Montangeschichte. Ausstellungen und ein originalgetreues Anschauungsbergwerk im Untergrund des Museumsgeländes eröffnen den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Welt des Bergbaus. Zusätzlich bietet das Fördergerüst einen phantastischen Blick über Bochum und das Ruhrgebiet. Die museumspädagogische Abteilung des Deutschen Bergbau-Museums bietet Lehrerinnen und Lehrern Informationen und Material für ihren Unterricht an. Als Einstieg in eine Unterrichtsreihe bieten sich für Schulklassen die Workshops der Museumspädagogik an, um die Theorie durch praktische Aktivitäten zu ergänzen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28 | 44791 Bochum
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Telefon: 0180/5877-234, 0234/5877-0
E-Mail:info@bergbaumuseum.de

Glaube und Philosophie

Amalia Fürstin von Gallitzin kam in Berlin zur Welt, bevorzugte es aber später eher ländlich-idyllisch. 1779 war sie des Stadtlebens vollends überdrüssig und übersiedelte in das dörfliche Angelmodde. Hier, vor den Toren Münsters, verbrachte sie die folgenden 27 Jahre. Sie war eine Frau mit den vielfältigsten intellektuellen Interessen. Ihre Bildung und ihr Lebensstil erregten einiges Aufsehen. Sie unterhielt enge Beziehungen zu Größen des 18. Jahrhunderts: zu Goethe, Claudius, den Grafen zu Stolberg und anderen. Mit ihnen tauschte sich die Fürstin von Gallitzin über literarische, philosophische und religiöse Fragen aus. Im Jahr 1806 starb die Wahl-Angelmodderin. Unweit ihres Grabes an der St.-Agatha-Kirche befindet sich ein altes Kötterhaus, das heute als "Gallitzin-Haus" an das Leben und Wirken der schöngeistigen Adeligen erinnert. Bei einem Besuch lernen Kinder und Jugendliche nicht nur die Philosophie und Ideen der Fürstin kennen, sondern auch einen Stadtteil Münsters.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Gallitzin-Haus

Gallitzin-Haus
Angelmodder Weg 97 | 48167 Münster
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Kontakt: Professor Dr. Karl-Josef Plaßmann
Telefon: 0 25 06/ 66 71

Grabsteine erzählen

Auf den Grabsteinen des Zentralfriedhofs finden sich die Namen vieler bekannter Münsteraner, wie Reichskanzler Heinrich Brüning, Zoobegründer Hermann Landois oder Schwester Euthymia. Die Denkmäler und Grabinschriften legen Zeugnis von über hundert Jahren kirchlichen, bürgerlichen und politischen Lebens ab. Der Zentralfriedhof genießt, als Kulturstätte und als Grünfläche, einen hohen Stellenwert in der Stadt. Führungen zur Geschichte des Friedhofs werden von den Vereinen Stadt-Lupe und StattReisen angeboten. Dabei werden Biografien vorgestellt, lokalpolitische Zusammenhänge verdeutlicht und auch die Grabsteine als Ausdrucksform der Kunst präsentiert.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen über StadtLupe: Tel. 02 51/ 4 92-27 70, stadtlupe@muenster.org oder StattReisen Münster: Tel. 02 51/ 4 14 03 33, info@stattreisen-muenster.de

Zentralfriedhof
Robert-Koch-Straße 11 | 48149 Münster
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Telefon: keine Angabe

Großereignis im 17. Jahrhundert

Der Friedenssaal im historischen Rathaus diente ursprünglich als Ratskammer. Zwischen den verzierten Bänken wurde am 15. Mai 1648 ein wichtiger Vertrag beschworen: Nach dem 80-jährigen Krieg gegen Spanien wurde dort die Souveränität der Niederlande anerkannt. Der Friedenssaal steht heute symbolisch für den ersten großen Diplomatenkongress (1644 - 1648) in Europa, der eine europäische Friedensordnung schuf. Schulklassen erfahren im Rahmen einer mehrsprachigen CD-Führung, Dauer: ca. 15 Minuten, Interessantes über eines der wichtigsten Ereignisse nicht nur der münsterschen Stadtgeschichte. Die Porträts der Gesandten werden dabei ebenso vorgestellt wie der goldene Hahn.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Schülergruppen ab 10 Personen 0,50 Euro
Besondere Hinweise:
Führungen nur über Stadt Lupe Münster e.V. und StattReisen Münster e.V. möglich.

Logo Stadt Münster

Friedenssaal
Prinzipalmarkt 10 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 92 - 27 24

Heimatgeschichte im Torhaus

Der Stadtheimatbund ist der Zusammenschluss von 35 Heimatvereinen in der Stadt Münster mit insgesamt über 10.000 Mitgliedern. Die Geschäftsstelle befindet sich im historischen Torhaus aus dem Jahr 1778 nahe dem Schloss. Darin ist auch eine Galerie beherbergt, in der neben historischen Präsentationen auch münstersche Künstler ausstellen können. Plattdeutsch, Volkstanz und Denkmalschutz sind nur drei der vielen Aufgabenfelder, über deren Bewahrung Schulklassen informiert werden. Dabei bieten sich auch Führungen in den Sonderausstellungen an, deren Themen Sie im Internet unter www.stadtheimatbund-muenster.de abrufen können.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Die Gruppengröße muss aufgrund der beengten räumlichen Situation auf 20 Personen beschränkt werden.

Stadtheimatbund Münster im Torhaus
Neutor 2 | 48143 Münster
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Kontakt: Dr. Ute Ewering
Telefon: 02 51/ 98 11 39 78
E-Mail:info@stadtheimatbund-muenster.de

Historische Hofanlage

Das Hamaland-Museum als Kreismuseum des Kreises Borken ist mit über 1000m² Ausstellungsfläche das größte kulturgeschichtliche Museum im Westmünsterland. Schulklassen können zwischen verschiedenen museumspädagogischen Programmen zu den Themenbereichen Gesellschaft, Handwerk und Kulturgeschichte wählen, u.a. "Alles in Butter", "Moor und bäuerlicher Torfstich", "Backen nach Großmutters Art", "Vom Flachs zum Leinen", "Pferdearbeit", "Eine guot spise", "Ich bin ein Koch für ehrbar Gest".

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

www.hamaland-museum.de/

Hamaland-Museum - Kreismuseum Borken
Butenwall 4 | 48683 Vreden
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Kontakt: Dr. Annette Menke
Telefon: 0 25 64/ 3 91 80
E-Mail:hamaland-museum@kreis-borken.de

Historische Werkstätten

Lodernde Schmiedefeuer, schlagende Hämmer, quietschende Treibriemen, geschäftige Betriebsamkeit: Das Freilichtmuseum Hagen ist lebendig. In zahlreichen Werkstätten sind historische Arbeitstechniken erlebbar. Wie man Nägel oder Sensen schmiedet, Zigarren rollt, Öl presst, Löffel schnitzt oder Seile schlägt, wird Schülern nicht nur erklärt, sondern in vielen Werkstätten anschaulich gezeigt. So werden unbekannte oder in Vergessenheit geratene Techniken und Arbeitsbedingungen begreifbar. Führungen und museumspädagogische Programme werden für sämtliche Altersstufen angeboten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Öffnungszeiten März bis Oktober

LWL-Freilichtmuseum Hagen/ Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach 1 | 58091 Hagen
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Kontakt: Dr. Hubert Köhler u. Simona Pachulski
Telefon: 0 23 31/ 7 80 70
E-Mail:freilichtmuseum-hagen@lwl.org

Historischer Hafen

Das Alte Hafenamt Dortmund wurde 1898 im Stil der Neorenaissance errichtet. Dessen Aufgaben und Bedeutung werden in der "Ständige Ausstellung zu Schifffahrt und Hafen" thematisiert. Auch die moderne Hafenwirtschaft, die Schifffahrt selbst und ihre verkehrswirtschaftlichen Zusammenhänge werden erklärt. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein aktuelles Funktionsmodell des Hafens. Ein Schiffsführungsstand ist im Original aufgebaut und in der ersten Etage des Alten Hafenamtes gibt es das Großmodell des Segelschulschiffes ‚Gorch Fock’ zu bestaunen. Die Dortmunder Hafen AG lädt alle Schülerinnen und Schüler ein, im Rahmen des Programms "Hafen macht Schule" den Dortmunder Hafen näher kennen zu lernen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Alte Hafenamt Dortmund - Gesellschaft zur Förderung von Hafen und Schifffahrt e. V.

Altes Hafenamt Dortmund - Gesellschaft zur Förderung von Hafen und Schifffahrt e. V.
Speicherstraße 23 | 44147 Dortmund
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Kontakt: Ute Iserloh
Telefon: 02 31/ 4 77 05 32
E-Mail:info@kulturvergnuegen.com

Hollandgängern auf der Spur

In Laer gibt es einen Ort, der fast in Vergessenheit geraten ist, und zwar eine Wegestation mit dem Namen „Fief Wunnen Baum und Steen“. Im Mittelalter wurde hier vor einem Altarbild mit den fünf Wunden Christi Gericht gehalten. Bis zum Ersten Weltkrieg, segnete hier der Pastor zudem die jungen Männer, die nach Holland gingen, um in der Landwirtschaft zu arbeiten. Die Hollandgängerei wurde vor allem zwischen 1650 und 1850 betrieben. Schulklassen können sich hier unter fachkundiger Leitung auf die Spur der so genannten Hollandgänger begeben.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: nein

Rathaus Laer
Mühlenhoek 1 | 48366 Laer
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Kontakt: Reinhard Prosotowitz
Telefon: 0 25 54/ 91 02 50
E-Mail:reinhard.prosotowitz@laer.de

Im Grenzgebiet

Das Drilandmuseum bietet die Gelegenheit, sich mit den Besonderheiten Gronauer Stadt- und Regionalgeschichte zu beschäftigen. Der Name des Museums beinhaltet den prägenden Faktor dieser Stadt und ihres Umlandes: die historischen und gegenwärtigen grenzüberschreitenden Einflüsse. Gronau war ursprünglich eine von Steinfurter und Bentheimer Grafen regierte, später kulturell und religiös stark von den Niederlanden geprägte Enklave im münsterisch/katholisch verwalteten Kirchspiel Epe. Während der industriellen Revolution wurde Gronau vor allem durch niederländische Unternehmer geprägt. Angefangen hat alles mit Webstühlen, die in den Häusern der Einwohner aufgestellt waren. Aber schnell entwickelten sich riesige Fabriken, die auch bald auswärtige Arbeiter und ihre Familien anzogen. Gronau wuchs schnell zu einer “richtigen” Stadt. Seit dieser Epoche hat Gronau sehr viele Veränderungen durchgemacht. Diese jüngste Geschichte Gronaus wird durch historische Fotografien dokumentiert.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Drilandmuseum - Heimatverein Gronau e. V.

Drilandmuseum - Heimatverein Gronau e. V.
Bahnhofstraße 6 | 48599 Gronau
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Kontakt: Günter Vaartjes
Telefon: 0 25 62 / 2 16 69
E-Mail:guenter_vaartjes@yahoo.de

Indianer aus dem Norden Mexikos

Das Museo Tarahumara zeigt auf vierzig Quadratmetern eine Dauerausstellung zu den indigenen Völkern der Sierra Madre Occidental, die in ihrer Art einzigartig ist. Leben und Überleben – in diesem Begriffspaar kommt die doppelte Konzeption des Museums zum Ausdruck. Zum einen bietet die Ausstellung faszinierende Einblicke in die Kultur der indigenen Völker, die in den unwegsamen Bergen und Schluchten der Sierra Madre Occidental noch so lebendig ist wie zur Zeit der Conquista. Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung das Überleben der Indigenen im wilden Norden Mexikos. Auf 13 Bildtafeln wird auf die aktuelle Situation in der Sierra Madre Occidental eingegangen: der Kampf der indigenen Völker gegen den Raubbau an den Wäldern, gegen Landrechtsbetrug und gegen die Gewalt der Drogenmafia.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Keine

Museo Tarahumara

Museo Tarahumara
Neustädter Straße 10 | 33602 Bielefeld
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Telefon: 05 21/ 10 40 48

Karl der Große

Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und Gesandten zu treffen. Ein Netz von Stützpunkten - die Pfalzen - dienten dem Herrscher und seinem Gefolge dabei als zeitweilige Unterkunft. Unter ihnen nimmt Paderborn als die Pfalz Karls des Großen im neu eroberten sächsischen Gebiet eine besondere Stellung ein. 799 machte sich gar der Papst aus Rom auf den Weg dorthin. Als Pfalzforscher erkunden jüngere Schülerinnen und Schüler die erhaltenen Mauerreste und ausgegrabenen Funde aus karolingischer Zeit. Glaubensvorstellungen und Bestattungssitten von Franken und Sachsen sind hingegen eines der Themen für die Sekundarstufe I und II.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2 | 33098 Paderborn
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Telefon: 0 52 51/ 10 51 - 10
E-Mail:kaiserpfalzmuseum@lwl.org

Kirchenglocken aus fünf Jahrhunderten

Das Westfälische Glockenmuseum lädt seine Besucher zu einer klangvollen Zeitreise durch die Geschichte der Glocke und des Glockengusses ein. Dass dabei Glocken auch geläutet, gebeiert und gekleppt werden, gehört zu den besonderen Erlebnissen des Museums. Nicht nur bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern ist die so genannte „Wasserglocke“ beliebt. Sobald diese Glocke erklingt, können Glockentöne nicht nur gehört, sondern auch gesehen und sogar gefühlt werden. Schulklassen können sich die umfangreiche Sammlung des Glockenmuseums am besten in einer Führung vorstellen lassen, um bei einem Rundgang Neues und Überraschendes über die klanglichen und musikalischen Besonderheiten der Glocken zu erfahren. Darüber hinaus gibt es für junge Museumsforscher spannende Arbeitsbögen, Museumsspiele und Mitmachaktionen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen und museumspädagogische Aktionen können jederzeit telefonisch gebucht werden.

Westfälisches Glockenmuseum

Westfälisches Glockenmuseum
Lindenstraße 4 | 48712 Gescher
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Telefon: 0 25 42/ 71 44

Klassenzimmer anno 1900

Das Schulmuseum der Stadt Bochum wurde 1989 eröffnet und dient allen Schulen aus Bochum und Umgebung als Anlaufpunkt für den Unterrichtsinhalt "Schule früher". Hier wird alles gesammelt und ausgestellt, was in den Schulen für die Wissensvermittlung an Schülerinnen und Schüler je erfunden wurde. Und da gibt es allerhand Kurioses wie die Fingerrechenmaschine von Lehrer Wlecke aus Gütersloh, aber auch historisches wie einen Atlas aus dem Jahr 1864. Möbel, Geräte, Bücher und Karten aus allen Schulformen -von der Volksschule bis zur Berufsschule findet man im Schulmuseum ebenso wie alte Schülerverzeichnisse, Abschlussarbeiten angehender Lehrer bzw. Lehrerinnen, Aufsatz- und Rechenhefte, Wanderkarten, Unterrichtsplaner und Klingelautomaten. Insgesamt 7 Schauräume erwarten die Besucher. Führungen für Schulklassen finden von montags bis freitags um 8.30 und um 10.30 Uhr statt. Das Museum ist jeden Dienstag von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: nein

Schulmuseum der Stadt Bochum
Cruismannstraße 2 | 44807 Bochum
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Telefon: 02 34/ 5 40 91 95
E-Mail:pschneller@bochum.de

Kloster und Kunst

Bentlage ist das besterhaltene gotische Konventsgebäude eines ländlichen Klosters in Westfalen. Das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster liegt inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zu NaturZoo und der Saline Gottesgabe in einer noch weitgehend intakten historisch gewachsenen Kulturlandschaft am linken Ufer der Ems. Seit Beginn der 1990er Jahre hat sich das Kloster Bentlage zudem als ein wichtiges Zentrum für zeitgenössische Kunst im Münsterland etabliert. In einem ein - oder anderthalbstündigen Rundgang erfahren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über das Kloster Bentlage heute und gestern. Highlights der Führung sind die spätmittelaterlichen Reliquiengärten im Klostermuseum, sowie die Malereien in der Westfälischen Galerie.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Kloster Bentlage

Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130 | 48432 Rheine
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Telefon: 0 59 71/ 92 06 10

Kommunikation - von der Antike bis zur Gegenwart

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum ist das größte Computermuseum der Welt und zudem ein lebendiger Veranstaltungsort. Auf 6.000 qm Ausstellungsfläche präsentieren sich Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik von der Entstehung der Zahl und Schrift bis in das Computerzeitalter des 21. Jahrhunderts. Die mehr als 2.000 ausgestellten Objekte werden in einem breit angelegten sozial- und wirtschaftshistorischen Kontext gezeigt, so dass die Ausstellung nicht nur für Computerspezialisten interessant ist. Gehen Sie mit Ihrer Schulklasse auf eine spannende Zeitreise durch 5.000 Jahre der Informationstechnik und lernen Erfinder, Unternehmer, historische Maschinen und die neuesten technischen Entwicklungen kennen. Viele Objekte werden durch Funktionsmodelle zum Ausprobieren und Multimedia lebendig gemacht.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Gruppengröße: max. 25 Personen

Heinz Nixdorf MuseumsForum

Heinz Nixdorf MuseumsForum
Fürstenallee 7 | 33102 Paderborn
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Telefon: 0 52 51/ 30 66 - 60
E-Mail:service@hnf.de

Königsblaue Fußballgeschichte

Stadionatmosphäre gepaart mit einer Sammlung historischer Ausstellungsstücke: Führungen durch das moderne Stadion beginnen am besten mit dem Besuch des Schalke-Museums. Im Museum in der Osttribüne der Arena erhalten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, auf 600 qm den Weg von einem kleinen Club in Gelsenkirchen zu einem großen Traditionsverein nachzuvollziehen. Alte Trikots, Pokale, Siegermedaillen, persönliche Besitztümer bekannter Schalker Fußballspieler werden ebenso thematisiert wie der Stadionbau. Im Stadion besuchen Schulklassen dann die Tribünen, das Rasenspielfeld, den Presseraum, die Kapelle, die Spielerkabine und den Business-Bereich.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Bitte geben Sie Ihren Wunschtermin und die Personenzahl bei der Voranmeldung an. Bei den Führungen ist der Museumsbesuch inbegriffen.

Schalke-Museum

Schalke-Museum
Ernst-Kuzorra-Weg 1 | 45891 Gelsenkirchen
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Telefon: 02 09/ 38 92 - 900
E-Mail:museum@schalke04.de

Kulturgeschichte im Zeitraffer

Von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert - vorbei an Gemälden und Skulpturen, an Möbeln und Kunsthandwerk. Von der Antike bis zum modernen Design. Die Dortmunder Stadtgeschichte lebt auf und mit ihr das Mittelalter, der Einfluss der Industrialisierung, die zwanziger Jahre. Zu sehen auch das ländliche Westfalen mit der Wohnwelt der Adligen, der Bürger und der Bauern vor 200 Jahren. Für alle Jahrgangsstufen werden spezielle Programme zu den Themenbereichen Archäologie, Bildende Künste, Literatur und Kulturgeschichte sowie zu den einzelnen Zeitabschnitten angeboten.

Zielgruppe: Alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund

Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3 | 44137 Dortmund
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Kontakt: Reinhard Driesner
Telefon: 0231/50 260 28
E-Mail:rdriesne@stadtdo.de

Kulturgut von Thorn bis Danzig

Das Westpreußische Landesmuseum befindet sich mit seiner Sammlung von Gemälden, Silber und Möbeln seit 1975 im Drostenhof zu Münster-Wolbeck, einem der schönsten erhaltenen Herrenhäuser des Münsterlandes. Neben der ständigen Ausstellung zu Geschichte, Kunst und Kultur des Gebietes am Unterlauf der Weichsel präsentiert das Museum jedes Jahr mehrere Sonderausstellungen. Die museums-pädagogischen Programme und Führungen können telefonisch reserviert werden. Hierbei kann es um die Analyse von Bildern ebenso gehen wie über Wissenswertes zur Goldschmiedekunst und zu Antiquitäten oder um das Verständnis politischer Zusammenhänge.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Westpreußisches Landesmuseum

Westpreußisches Landesmuseum
Am Steintor 5 | 48167 Münster
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Telefon: 0 25 06/ 81 01 20
E-Mail:westpreussisches-museum@t-online.de

Kumpel für einen Tag

Wenn Theodor Janssen im Grubenwehr – Museum die Geschichte der Zeche Westfalen in seinen Erzählungen lebendig werden lässt, dann gibt er auch sein eigenes Leben preis. „Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern“, lautet sein Leitsatz und so machte sich der von Janssen geführte Bergbautraditionsverein daran, schon einen Tag nach Förderschluss das heutige Museum einzurichten und damit Erinnerungen wachzuhalten. Ein Museumsschwerpunkt liegt auf der Tätigkeit der Grubenwehr. Zwei Filme informieren über deren gefährliche und aufopferungsvolle Arbeit und auch über die Entstehung der Steinkohle. Für Schulklassen wird das Projekt „Kumpel für einen Tag“ im ehemaligen Übungshaus der Grubenwehr, das sich im Startergebäude über drei Stockwerke erstreckt, angeboten. Hier trainierten einst die Grubenwehrmänner, für ihre Kumpel buchstäblich durchs Feuer zu gehen. Simulationsübungen zum damaligen Einsatztraining runden das Angebot ab.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Anmeldung: Montags ab 16.00 Uhr im Grubenwehr Museum-Zeche Westfalen 1 Besichtigung nach Absprache mit Theodor Janssen

Grubenwehr Museum auf dem Gelände der Zeche Westfalen 1 in Ahlen
Zeche Westfalen 1 | 59229 Ahlen
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Kontakt: Theodor Janssen
Telefon: 02 38/ 26 50 19
E-Mail:theo-janssen@gmx.net

Ländliche Sozialgeschichte um 1850

Nicht nur, dass das Museum eine Auszeichnung im Rahmen des European Museum Of The Year Award 2001 erhielt, es handelt sich außerdem um das älteste Freilichtmuseum Westfalens, das sich seit 1917 auf der Ochsenheide in Bielefeld befindet. Die Themen widmen sich der ländlichen Sozialgeschichte Mitte des 19. Jahrhunderts und stellen das Leben auf dem Hof als komplexes Wirtschafts- und Sozialsystem dar. Das Museumsteam unterstützt Schulklassen bei ihrer Entdeckung und berücksichtigt gewünschte Themenschwerpunkte. Museumspädagogische Angebote gibt es zudem zu den Themen Brotbacken, Melken, Flachsen und Buttern.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Bauernhaus-Museum gGmbH

Bauernhaus-Museum gGmbH
Dornberger Str. 82 | 33619 Bielefeld
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Telefon: 05 21/ 5 21 85 50
E-Mail:bauernhausmuseum@owl-online.de

Leben wie vor 100 Jahren

Mühle, Töpferei, Schmiede, Backstube, Schuhmacherei, Textilwerkstatt und mehr! Die alten Gebäude laden zu vielfältigen Erkundungen ein. Anhand einer Rallye aus Sicht von Kindern, die vor 100 Jahren gelebt haben, oder mit Arbeitsblättern zum Fachwerkbau genauso wie mit den verschiedenen Aktivprogrammen: Vom Kerzen ziehen über das Pantöffelchen machen bis hin zum Körbe flechten oder Honigschleudern lernen Schülerinnen und Schüler alte Hanwerke kennen. Mit Erkundungen, Rollenspielen und Kleingruppenarbeit sind einige Programme auch für fächerübergreifende Projekte geeignet.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Vom März bis Oktober ist das Museum täglich außer montags geöffnet.

LWL-Freilichtmuseum Detmold/ Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus 1 | 32760 Detmold
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Telefon: 0 52 31/ 7 06 - 104

Lernort Maxipark

Das Gelände der Zeche Maximilian wurde zur ersten Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens 1984 zu einem Freizeit- und Landschaftpark umgewandelt. Das Grüne Klassenzimmer bietet seither jährlich über 12.000 Schülern, Kindergartenkindern und Erwachsenen vielfältige Exkursionen, Workshops und Führungen an. Ob klassische Parkführung mit Rückblick in die Geschichte der Zeche Maximilian, Teichuntersuchungen, Erkundungsgänge im tropischen Schmetterlingshaus, Malen mit Naturfarben oder Klettern bis in die Baumspitzen, der Lernort Maxipark bietet ein buntes Programm. Die Kurse sind für Gruppen nach Terminwunsch buchbar, feste Termine mit Anmeldung können im Veranstaltungskalender nachgesehen werden!

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ab 2,50 €/ Person, Pauschale ab 25,00 €/ Gruppe
Besondere Hinweise:
Möglichst frühzeitig buchen, maximale Gruppengröße und Dauer richten sich nach dem Programmwunsch.

Maximilianpark Hamm GmbH

Maximilianpark Hamm GmbH
Alter Grenzweg 2 | 59071 Hamm
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Kontakt: Markus Maul
Telefon: 0 23 81/ 9 82 10 - 24
E-Mail:maul@maximilianpark.de

Lernort Windmühle

Die historische Ennigerloher Windmühle, erbaut 1869, stillgelegt 1923 wird seit 2009 von den Mühlenfreunden saniert und restauriert und als Begegnungs- und Lernort weiter entwickelt. Damit wird ein Wahrzeichen der Drubbelstadt aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Schon bald werden sich die Flügel wieder im Wind drehen und Getreide zu Mehl mahlen. Es werden altersgerechte Führungen durch das technische Kulturdenkmal zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten: Geschichte der Windmühle im Kontext der Ortsgeschichte, die Mühlentechnik - hightec in Holz mit Präsentation, Geschichten von Mühlen, Müllern..., Vom Korn zum Brot (Primarstufe). Die Windmühle dient zudem als Start- und Zielpunkt für eine Exkursion zum Thema Erneuerbare Energien, die zu entsprechenden Anlagen in Ennigerloh (Biogas, Windrad, Photovoltaik) führt und diese erleben lässt (Sek.I; Ennigerloher Energietour). Dauer der Führungen je nach Thema 1 Std. (Primarstufe), ca. 1,5-2 Std. (Sek.1), 4 Std. (Ennigerloher Energietour).

Zielgruppe: Primarstufe, Sekundarstufe I
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Die Angebote sind für Gruppen nach Terminwunsch buchbar, bitte frühzeitige Kontaktaufnahme 4 Wochen vor dem Termin. Gruppengröße bis 25 Personen.

Mühlenfreunde Ennigerloh e.V.
Zur Windmühle 1 | 59320 Ennigerloh
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Kontakt: Heinz-Josef Heuckmann
Telefon: 0 25 24/ 49 54
E-Mail:heuckmannhj@freenet.de

Literatur und Baukunst

In Haus Rüschhaus wird Literaturgeschichte lebendig. Es ist zugleich Stätte der Erinnerung an die bekannteste deutsche Dichterin des 19. Jahrhunderts, Annette von Droste-Hülshoff und Kleinod spätbarocker Architektur. Der westfälische Baumeister Johann Conrad Schlaun (1695–1773) erschuf es von 1745 bis 1749 als seinen eigenen Landsitz. Bei einer Führung durch Haus und Garten zeigt sich: Pflanzen begrünen keinesfalls willkürlich ein barockes Domizil und eine große Schriftstellerin kann eine ziemlich kleine Schrift haben. Darüber hinaus können auf Anfrage bestimmte Themenschwerpunkte berücksichtigt werden.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Stadtmuseum Münster

Haus Rüschhaus
Am Rüschhaus 81 | 48161 Münster
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Telefon: 0 25 33/ 13 17

Medizin unter der Lupe

Im Malakowturm Julius Philipp in Bochum Wiemelhausen - einem Industriedenkmal aus dem Jahr 1877 - ist die Dauerausstellung "Abstieg ins Verborgene: Die Eroberung des menschlichen Körpers durch die medizinische Technik" zu sehen. Dieser faszinierende Abstieg, der um einen gläsernen Aufzug herum in das Innere des Turmes hinein führt, illustriert das sich immer wieder ändernde Bild vom menschlichen Körper in der Medizin. In allen Bereichen steht der Besucher nicht vor stummen Exponaten, sondern sinnreiche Präsentationen an denen er auch selbst "Hand anlegen" kann. Führungen durch die medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum werden durch die Museumspädagogin nach Vereinbarung mit unterschiedlichen historischen Schwerpunkten angeboten.

Zielgruppe: ab Klasse 10
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Die ständige Ausstellung ist zur Zeit ausschließlich mittwochs von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Bitte informieren Sie sich auch über kommende oder vergangene Sonder

Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum

Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum
Markstraße 258 a | 44799 Bochum
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Kontakt: Karin Bastian
Telefon: 02 34/ 3 22 33 94
E-Mail:Ethik.geschichte.medizin@rub.de

Mit der Vergangenheit arbeiten

Archive bilden die Schnittstelle von jetziger und zukünftiger Vergangenheit. Das LWL-Archivamt für Westfalen ist zum einem das Gedächtnis des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, mit seinen vielfältigen Aufgaben rund um Soziales, Psychiatrie, Jugend und Schule sowie Kultur. Zum anderen beherbergt es das Depot der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive. Aufgrund des Sammlungsschwerpunktes der Bestände bieten sich die Führungen vor allem für die Oberstufe an. Dabei wird u.a. ein Blick in die Restaurierungswerkstatt mit der Vakuum-Gefriertrockenanlage geworfen.

Zielgruppe: Sekundarstufe II
Kosten: keine

Logo LWL-Archivamt für Westfalen

LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26 | 48147 Münster
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Kontakt: Dr. Gunnar Teske
Telefon: 02 51/ 5 91 38 90
E-Mail:gunnar.teske@lwl.org

Modernes Museum in altem Gemäuern

Das Museum für Ur- und Frühgeschichte liegt im Hagener Stadtteil Vorhalle. Der frühere Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert ist von einer einzigartigen Natur- und Geschichtslandschaft umgeben. In der Ausstellung des Museums werden archäologische und paläontologische Funde aus der Region präsentiert. Die Schausammlung enthält unter anderem die ältesten Fossilien in Westfalen, frühe Landpflanzen aus dem Mitteldevon an Volme und Lenne, riesige Ur-Insekten aus dem Oberkarbon in Hagen und Dinosaurier aus der Kreidezeit im Sauerland. Die archäologischen Funde reichen von Steinwerkzeugen des Neandertalers sowie alt- und mittelsteinzeitlicher Jägergruppen über jungsteinzeitliche und metallzeitliche Höhlen- und Freilandfunde bis hin zu Relikten von Burgen aus dem Hochmittelalter. Das Museum zeigt die bisher ältesten Überreste (ca. 10.700 Jahre) von modernen Menschen in Westfalen und im Ruhrgebiet.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1 | 58089 Hagen
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Kontakt: Dietmar Freiesleben
Telefon: 0 23 31/ 2 07 36 03
E-Mail:dietmar.freiesleben@stadt-hagen.de

Nadelmuseum und Gelbgießerei

Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf gilt als bedeutendste, in ihrem ursprünglichen Charakter noch erhaltene, Industrieansiedlung aus dem 19. Jahrhundert im Märkischen Kreis. Darin untergebracht sind heute das Nadelmuseum sowie eine historische Gelbgießerei rund um die Messingverarbeitung. Der industrielle Produktionsablauf der Nadelherstellung, zahlreiche Artikel aus dem Nadlergewerbe sowie der voll funktionsfähige Maschinenpark der von 1881 bis 1966 in Iserlohn ansässigen Haarnadelfabrik Hermann Moritz & Sohn sind zu sehen. Bei den regelmäßig stattfindenden Vorführungen können Schulklassen den Guss von Messingteilen beobachten oder in die industrielle Welt der Nadelherstellung eintauchen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf
Baarstraße 220 | 58636 Iserlohn
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Telefon: 0 23 71/ 2 17 19 60
E-Mail:musem@iserlohn.de

Original erhaltene Industriekultur

Das Museum Wäschefabrik befindet sich im so genannten Spinnereiviertel im Osten Bielefelds. Die ganze Fabrik mit ihrem gesamten Inventar und das Wohnhaus der ehemaligen Besitzer blieben im Originalzustand erhalten und stehen als Zeitzeugnis der Bielefelder Wäscheindustrie unter Denkmalschutz. In ihr dokumentieren sich die Arbeitsverhältnisse der Näherinnen und der kaufmännischen Angestellten von den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis hinein in die achtziger Jahre. Die Fabrik macht Sozial- und Technikgeschichte greifbar, spür- und sogar riechbar. Allein der Nähsaal mit seinen über 50 Nähmaschinen dokumentiert 50 Jahre: die älteste Maschine stammt von 1914, die neuste von 1962. Auch wenn das Museum einen großen Teil der Geschichte der Wäschefabrik greifbar macht, gibt es doch auch eine „unsichtbare Geschichte” des Hauses: die Spuren der Firmengründer, des jüdischen Unternehmers Hugo Juhl und seiner Familie, aufbereitet in einer Medienpräsentation.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen und museumspädagogische Veranstaltungen sind nach Absprache jederzeit möglich.

Museum Wäschefabrik

Museum Wäschefabrik
Viktoriastraße 48 a | 33602 Bielefeld
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Telefon: 05 21/ 6 04 64
E-Mail:info@museum-waeschefabrik.de

Polizeiwache im Nationalsozialismus

Seit ihrer Eröffnung ist die „Steinwache“ zu einem Lern- und Gedenkort von zum Teil überregionaler Bedeutung geworden. Kernstück ist die ständige Ausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933 – 1945. Wichtigstes Ziel der gedenkstättenpädagogischen Arbeit ist es, durch die Sensibilisierung für die Inhalte der lokalen Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich Einsicht in die Ursprünge und Auswirkungen des Nationalsozialismus zu vermitteln, zu selbständiger weiterer Beschäftigung mit dieser Vergangenheit anzuleiten und so letztlich zur Wahrung der demokratischen Grundordnung beizutragen. Es soll für jeden Besucher deutlich werden, dass der NS-Terror sich nicht auf die Konzentrationslager beschränkt, sondern überall in Deutschland, auch in Dortmund, praktisch "vor der eigenen Wohnungstür" stattgefunden hat.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50 | 44147 Dortmund
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Kontakt: Herr Haubrock und Frau Piscorjanac
Telefon: 02 31/ 5 02 50 02
E-Mail:stadtarchiv-dortmund@stadtdo.de

Rittertum und Industrie

Das Schloss Strünkede ist das größte Haus des Emschertal-Museums. Es ging aus einer mittelalterlichen Burg hervor und beherbergt heute die kultur- und stadtgeschichtlichen Schausammlungen des Emschertal-Museums. Begleitet von Ausblicken in das Thema "Rittertum im Mittelalter", führt die Ausstellung in die Geschichte des Hauses und der Familie von Strünkede ein. Für Schulklassen werden altersgerechte Führungen angeboten. Bei ihren Besuchen werden die Schülerinnen und Schüler von Museumslehrern betreut.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:

Emschertal-Museum Schloss Strünkede

Emschertal-Museum Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5 | 44629 Herne
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Kontakt: Martina Stange
Telefon: 0 23 23/ 16 26 11
E-Mail:emschertal-museum@herne.de

Römer in Westfalen

Asterix und Obelix sind Fiktion, die römischen Anlagen von Haltern hingegen historische Realität. An dem wichtigsten Römerstandort in Westfalen sind zentral die bedeutendsten Funde aus allen Römerlagern an der Lippe ausgestellt. Denn weder in Gallien noch in Judäa, sondern im rechtsrheinischen Germanien waren vor 2000 Jahren mehr Legionäre stationiert als irgendwo sonst im Römischen Reich. Für Schulklassen ist das Erkunden der Ausstellung stets kombiniert mit eigenen Aktivitäten, z.B. als "Grabungshelferinnen und -helfer" oder mit Griffel und Wachstafel. Für die Sekundarstufe II werden Themen wie "Medizin und Hygiene im Römerlager" oder "Politische Propaganda und die Realität des Heeresalltags" angeboten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Spezielles Angebot: Multimedia-Führer für gehörlose Menschen

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100 | 45721 Haltern am See
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Telefon: 0 23 64/ 93 76 - 0

Rund um Steinkohle

Im Tecklenburger Land betreibt die DSK Anthrazit Ibbenbüren GmbH das nördlichste Steinkohlenbergwerk Deutschlands. Einen lebendigen Einblick in die Welt untertage und deren Geschichte vermittelt das Bergbau-Museum. Erste Berichte über den Einsatz Ibbenbürener Kohle reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Die Sammlung hält zahlreiche Zeugnisse bergbaulicher Aktivität - vorwiegend vom 18. bis 20. Jahrhundert - als Ausstellungsstücke bereit. Bergbaumaschinen und Arbeitsgeräte, Strecken- und Strebausbau sowie Text- und Bilddokumente aus dem Leben der Bergleute stehen dabei im Vordergrund. Mineralien und Fossilien ergänzen das Bild für Schulklassen. Anthrazitnusskohlen und nostalgische Zieröfen informieren zudem über einstige Heizgewohnheiten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: nein
Besondere Hinweise:
Museumseingang, Tor 2; Eingeschränkte Öffnungszeiten, eine telefonische Anmeldung für einen Besichtigungstermin mit Führung ist erforderlich.

Bergbau-Museum Ibbenbüren - DSK Anthrazit Ibbenbüren GmbH

Bergbau-Museum Ibbenbüren - DSK Anthrazit Ibbenbüren GmbH
Osnabrücker Straße 112 | 49477 Ibbenbüren
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Kontakt: Jürgen Thiele
Telefon: 0 54 51/ 8 86 78

Sandale, Pumps und Holzschuh

Das Museum zeigt das Schuhmacherhandwerk im Wandel der Zeit. Das Verfahren zur Herstellung von Schuhen hatte sich seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18.Jahrhunderts wenig oder fast gar nicht verändert. Erst die industrielle Revolution im 19.Jahrhundert bewirkte einen tiefgreifenden Strukturwandel im Schuhmacherhandwerk. Die industrielle Schuhfabrikation erzwang den Wandel des Schuhmacherhandwerks vom Maßschuhmacher zum Reparaturschuhmacher. Die im Werkstattcharakter ausgestellten Werkzeuge und Maschinen vermitteln dem Besucher einen Einblick in die Entwicklung dieses Handwerks. Die Schuhmode darf selbstverständlich nicht fehlen. Die Ausstellung reicht von der Sandale bis zum Pumps. Auch eine Holzschuhmaschine hat ihren Platz in diesem Museum gefunden. Für Interessierte wird eine Führung durch die Sammlung des Schuhmachermeisters Fritz Lubahn angeboten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Das Museum liegt am Dortmund-Ems-Kanal sowie an der Deutschen Fußball-Route NRW und zeigt daher auch Sport- und Fußballschuhe.

Schuhmachermuseum der Gemeinde Ladbergen
Zur Woote 51 | 49549 Ladbergen
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Kontakt: Fritz Lubahn und Ursula Wibbeler
Telefon: 0 54 85/ 12 70 und / 18 30
E-Mail:touristik@ladbergen.de

Schloss und KZ-Gedenkstätte

Das ehemalige Schloss der Paderborner Fürstbischöfe beinhaltet heute ein Museum mit zwei Abteilungen: Das „Historische Museum des Hochstifts Paderborn“ in der Wewelsburg widmet sich der Geschichte des Paderborner Landes von den Anfängen der Besiedlung bis zum Ende des Hochstifts Paderborn 1802. Die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ im ehemaligen Wachgebäude informiert umfassend über die Geschichte der Schutzstaffel (SS) im Nationalsozialismus, welche die Wewelsburg zwischen 1933 und 1945 als ideologisches Zentrum nutzen wollte. Im vor Ort eingerichteten Konzentrationslager starben mindestens 1.285 Menschen. Das Kreismuseum Wewelsburg ist zugleich Nordrhein-Westfalens einzige KZ-Gedenkstätte. Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm lädt besonders Schulklassen zum Besuch ein. Dabei werden Möglichkeiten zum selbständigen und aktiven Arbeiten (u.a. Medieneinheiten, Quellenmaterialien, Spurensuche im Dorf) geboten. Studien- und Projekttage sowie Wochenendseminare sind ebenfalls möglich.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Besuch der Gedenkstätte für Schulen kostenfrei
Besondere Hinweise:
barrierefreier Zugang

Kreismuseum Wewelsburg

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19 | 33142 Büren-Wewelsburg
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Kontakt: Gabriele Both
Telefon: 0 29 55/ 7 62 20
E-Mail:kreismuseum.wewelsburg@t-online.de

Schriftgut von Staatsdienern

Das Staatsarchiv Münster verwahrt Urkunden, Akten, Karten und Pläne, die fast 12 Jahrhunderte westfälischer Geschichte widerspiegeln. Es ist heute zuständig für staatliches Schriftgut von Behörden wie der Polizei und Gerichten. Der archivpädagogische Dienst bietet für Schulklassen neben Führungen auch eine methodische Einführung in die Archivarbeit und Workshops zu konkreten Unterrichtsthemen an. Für die inhaltliche Absprache nutzen Sie bitte die Voranmeldung.

Zielgruppe: Sekundarstufen I und II
Kosten: keine

Logo Landesarchiv NRW / Staatsarchiv Münster

Landesarchiv NRW/ Abteilung Westfalen
Bohlweg 2 | 48147 Münster
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Kontakt: Dr. Wolfhart Beck
Telefon: 02 51/ 48 85 - 131
E-Mail:wolfhart.beck@lav.nrw.de.

Schule anno dazumal

Die Museumsschule Hiddenhausen spricht alle Sinne der Besucher/innen an, indem sie in Rollenspielen erleben können, wie in Dorfschulen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterrichtet wurde. Das preußische Volksschulgebäude enthält neben dem Klassenzimmer die Schulhausmeisterwohnung, einen Brotbackofen im Keller und einen Stallraum. Schreiben mit dem Griffel auf einer Schiefertafel, Kopfrechnen, Auswendig lernen und Nachlegen von Brennmaterial im Winter für den Kanonenofen ist Teil des Unterrichts. Im Bauerngarten lädt ein Schulspeicher als Kaffeestube (nach Voranmeldung) zum Verweilen ein. Die häuslichen Lebensverhältnisse der Schulkinder vor 150 Jahren sind im gegenüberliegenden Kotten zu besichtigen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: pro Person 1 € zzgl. 20 € pro Klasse

Logo Museumsschule Hiddenhausen e.V.

Museumsschule Hiddenhausen e.V.
Blumenstraße 60 | 32120 Hiddenhausen
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Kontakt: Gisela Hering-Bejaoui
Telefon: 0 52 21/ 9 64 - 3 24
E-Mail:g.hering-bejaoui@hiddenhausen.de

Schutzraum gegen Bomben

Es sieht aus wie eine historische Wehranlage, doch der mächtige Komplex an der Lazarettstraße ist ein Bunker aus dem Jahr 1941. Für genau 600 Menschen war der Schutzraum gedacht. Die Wirklichkeit war bedrückender: Fast 3000 Personen suchten dort während des Zweiten Weltkriegs bei Alarm gemeinsam Schutz. Über die Feuerwehr Münster ist es Schulklassen an wenigen Terminen im Jahr möglich, den Bunker als Ort der Geschichte und als besonderes Zeugnis der Architektur zu besichtigen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Frühzeitige Kontaktaufnahme

Logo Feuerwehr Münster

Lazarettbunker/ Feuerwehr Münster
York-Ring 25 | 48159 Münster
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Kontakt: Fritz Burrichter
Telefon: 02 51/ 20 25 82 00
E-Mail:BurrichterF@stadt-muenster.de

Schwarz auf Weiß

Mit Ausstellungen, Vorträgen und Veröffentlichungen bemüht sich die Stadtbücherei, das Leben und Wirken von Buchdruckern, Zeitungsverlegern, Gelehrten, Büchersammlern und Schriftstellern aus der Region zu dokumentieren und zu bewahren. „Schulbücher für alle“, aber auch die Volksbibliotheken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und letztlich auch die heutigen öffentlichen Bibliotheken, sind „Kinder des eisernen Tiegels“ und der eisernen Schnellpresse, die einst von Friedrich Koenig und Andreas Bauer entwickelt wurde. Erst durch diese Erfindungen sanken die Kosten für die Herstellung von Bildungsgütern auf ein für alle erschwingliches Niveau. Schulklassen kommen gerne, da es hier neben den Büchern auch etwas zu sehen und zum Anfassen gibt. Insbesondere geht es darum, den Heranwachsenden die Verknüpfung des technischen Fortschritts mit den Bildungsbestrebungen der verschiedenen Epochen zu verdeutlichen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Keine
Besondere Hinweise:
Besuchen kann man den „Büchereikeller“ während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei. Gruppen auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten.

Halterner Druckwerkstatt - Druckereimuseum in der Stadtbücherei Haltern am See
Lavesumer Straße 1 g | 45721 Haltern am See
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Kontakt: Stadtbücherei Haltern am See
Telefon: 0 23 64/ 93 32 16

So lebten die Sachsen

Es begann 1973 mit Spuren im Sand: Das Westfälische Museum für Archäologie fand im Sandabbaugebiet Münster-Gittrup nicht nur frühmittelalterliche, sondern auch Spuren älteren urgeschichtlichen Lebens. Sie reichten vom Faustkeil eiszeitlicher Neandertaler bis zum Urnenfriedhof der vorrömischen Eisenzeit. Im Mittelpunkt der Anlage steht die Rekonstruktion des rund 20 Meter langen Haupthauses aus dem 6. bis 8. Jahrhundert. Doch Schülerinnen und Schüler entdecken auf dem Hofplatz zudem ein Grubenhaus, einen Speicher und einen Heuberg. Projekttage zu Textil, Nahrung und Botanik, Aktionen zu Haus und Handwerk der Sachsen, experimentelle Archäologie ergänzen das Angebot.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Kontakt über den Verkehrsverein

Sachsenhof Greven
Pentruper Mersch 1 | 48268 Greven
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Telefon: 0 25 71/ 13 00

Spannende Geschichte(n) auf 11 Themeninseln

Das traditionsreiche Südsauerlandmuseum blickt auf eine 110-jährige Geschichte zurück. Multimedial und zeitgemäß aufgearbeitet, wird hier die Kunst und Kultur des südlichen Westfalens und des Kreises Olpe vermittelt. Schulklassen können neben der klassischen Museumsführung ein Suchspiel zur mittelalterlichen Kunst buchen, werden willkommen geheißen in der Eiszeit, wo sie unterwegs als Zeitreisende Werkzeuge erproben und Ordnung in verschiedene Knochenfunde bringen oder erfahren alles zu Form und Funktion historischer Kopfbedeckungen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Anmeldung bitte mindestens 3 Tage vor dem gewünschten Termin.

Südsauerlandmuseum

Südsauerlandmuseum
Alter Markt 1 | 57439 Attendorn
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Kontakt: Monika Löcken
Telefon: 0 27 22/ 37 11
E-Mail:m.loecken@kreis-olpe.de

Spannende Stadtgeschichte

Unterirdische Gänge voller Gläser und Keramiken geben dem Falkenhof Museum etwas Geheimnisvolles. In dem historischen Gebäude lädt ein stadtgeschichtlicher Rundgang zu einer Entdeckungsreise ein: Neben dem neu entstandenen Grafikkabinett mit seinen mehreren tausend Objekte umfassenden Werken von Dürer, Goya oder Picasso ist auch der Bürgersaal mit seiner um 1545 entstandenen Eichenholz-Balkendecke mit Renaissancemalereien und den beiden Rokokokaminen ist eine wahre Kostbarkeit. Für Schülerinnen und Schüler gibt es ein vielfältiges museumspädagogisches Programm, das vergangene Lebenswelten anschaulich vermittelt.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
barrierefreier Zugang

Falkenhof Museum
Tiefe Straße 22 | 48431 Rheine
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Telefon: 0 59 71/ 92 06 11
E-Mail:falkenhof@rheine.de

Spuren antiker Kulturen

Das Archäologische Museum der Universität Münster widmet sich der Kunst und dem Kunsthandwerk antiker Kulturen im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient. Es befindet sich im Fürstenberghaus. Außerhalb der Öffnungszeiten am Nachmittag sind in Terminabsprache Führungen und pädagogische Programme für Kinder und Jugendliche auch am Vormittag möglich. Dabei zeigt sich etwa, was eine Keramik alles über Menschen und ihre Geschichte verrät.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Archäologisches Museum der Universität Münster

Archäologisches Museum der Universität Münster
Domplatz 20-22 | 48143 Münster
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Kontakt: Dr. Helge Nieswandt
Telefon: 02 51/ 83 - 2 54 12
E-Mail:nhneiswan@uni-muenster.de

Spuren jüdischen Lebens in Westfalen

Über Jahrhunderte lebten Juden in Westfalen und nahmen in unterschiedlichen Berufen und Funktionen am gesellschaftlichen Leben teil. Sie gründeten jüdische Gemeinden und Schulen, bauten Synagogen und gestalteten das Gemeinwesen mit. Ihr Leben unter der großen Mehrheit der Christen hatte Phasen von Duldung, Verfolgung und Emanzipation. Durch die nationalsozialistische Diktatur wurden die deutschen Bürger und Bürgerinnen jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft verfolgt und ermordet. Ihre Verfolgung und Deportation war in den Nachbarschaften, den Dörfern und Städten öffentlich sichtbar. Wenige nicht-jüdische Bürger und Bürgerinnen versuchten zu helfen, gaben ihnen Versteck oder verhalfen ihnen zur Flucht. Das Jüdische Museum Westfalen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Spuren jüdischen Lebens in Westfalen aufzufinden und zu bewahren. Es will u. a. durch Ausstellungen, Vorträge und Begegnungen zum Verstehen des Judentums, seiner Religion und Kultur beitragen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Das Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und Busbahnhofs Dorsten.

Jüdisches Museum Westfalen

Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1 | 46282 Dorsten
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Telefon: 0 23 62/ 4 52 79
E-Mail:info@jmw-dorsten.de

Stadt- und Wirtschaftsgeschichte

Im Wiedenbrücker Schule Museum können Klassen und Lerngruppen zu folgenden Themen arbeiten: Kunst: Bildbetrachtung anhand der Landschafts-, Sakral- und Genremalerei des 19. Jahrhunderts, vom Modell zum Unikat - Arbeitsweise der Kunsthandwerker und Künstler der Wiedenbrücker Schule, Malbogen zu Objekten im Haus. Geschichte: Stadtgeschichte Wiedenbrücks in acht Stationen (Ämter, Archäologie, Kirchengeschichte, Geld in der Stadt, Luise Hensel, Totengedenken, Stadthygiene, Informationswesen), Stadtplan und Stadtansichten sowie (in Vorbereitung) Stadtaufbau anhand eines Stadtmodells zum Selberaufbauen. Wirtschaft: Handwerkliche Netzwerke und Wirtschaftsbeziehungen, Berufsschule. Museum: Sammeln, Bewahren, Forschen, Präsentieren - Was ist das Wiedenbrücker Schule Museum? Alle Themen führt der Museumspädagoge kurz ein. Anschließend erarbeiten Kleingruppen das Thema an unterschiedlichen Orten im Haus und geben ihr neues Wissen jeweils an die anderen Gruppen weiter.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: pro Gruppe 40 €
Besondere Hinweise:
Gruppengröße max. 30 Personen, Dauer mind. 2 Std., Lehrmaterial kann per E-Mail zugeschickt werden. Kontakt 2 Wochen vor gewünschtem Termin.

Wiedenbruecker Schule - Museum
Hoetger-Gasse 1 | 33378 Rheda-Wiedenbrueck
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Kontakt: Christiane Hoffmann
Telefon: 01 70/ 55 200 90
E-Mail:info@kunstagentur-hoffmann.de

Technisches Kulturdenkmal

Ein Blick in die Geschichte der Windmühle in Heintrop zeigt, daß sie nicht immer an dieser Stelle gestanden hat. 1813 ließ Graf Galen auf Assen neben der schon bestehenden Wassermühle in Assen (Quabbemühle) eine Windmühle errichten. Es kam nämlich immer wieder vor, daß bei sommerlicher Trockenheit die Quabbe zu wenig Wasser führte, um das Mühlrad anzutreiben. War der Mühlenbau schon nicht problemlos, so ergab sich in der Folge, daß das Mahlgut für zwei Mühlen nicht ausreichte. Und so faßte der Müller den Entschluß, die Mühle abzubrechen und an anderer Stelle, in Heintrop, neu zu errichten. Schülerinnen erfahren bei einer Führung durch die Windmühle alles über die Geschichte der Windmühle und über die Technik der Feinmüllerei - vorgeführt an Modellen und mithilfe von Arbeitvideos zur historischen Mühlentechnik. Nach Vereinbarung können sie die Mühle sogar in Betrieb erleben!

Zielgruppe: Primarstufe, Sekundarstufe I
Kosten: 25 €/ Gruppe, > als 10 Personen zzgl. 1 €/ Person
Besondere Hinweise:
Dauer: 3/4 Stunde, telefonische Anmeldung erforderlich, Getränke und Verzehr vor Ort möglich (auf Anfrage).

Sändkers Windmühle
Heintroper Straße 3 | 59510 Lippetal
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Kontakt: Theresa Sändker
Telefon: 0 25 27/ 94 77 64

Tischlerei gestern und heute

Die Holzhandwerke im Kreis Herford besitzen eine jahrhundertelange Tradition. In denkmalgeschützten Fachwerkgebäuden aus den Jahren 1723 und 1742 wird dies bewiesen. Außen zeigt sich die Handwerkskunst der Zimmerleute im 18. Jahrhundert. Innen lenken ein voll funktionsfähiges Horizontal-Sägegatter, erbaut in der Zeit um 1895, und eine komplette Tischlerwerkstatt die Aufmerksamkeit auf sich. Holzhandwerke wie Holzschuhmacherei, Holzbildhauerei, Zimmerei, Stellmacherei, Drechslerei und Böttcherei werden ebenso vorgestellt wie das Thema "Wald und Holz". Schulklassen haben Gelegenheit mit geeigneten alten Handwerkszeugen und Geräten das Bearbeiten von Holz selbst auszuprobieren.

Zielgruppe: ab Klasse 7
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Kontakt über den Förderverein für das Holzhandwerksmuseum im Kreis Herford e.V.

Holzhandwerksmuseum

Holzhandwerksmuseum
Maschstr. 16 | 32120 Hiddenhausen
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Telefon: 0 52 23/ 8 48 82

Traditionsbetrieb als Ausstellungsort

In der Gerberei war man stets umgeben von allerlei Gerüchen. Nicht jeder war so angenehm wie der des fertig gegerbten Leders. Als im Jahr 1995 die Gerberei Sasse ihre Tore schloss, wurde das einzigartige technische Denkmal in NRW mitsamt der Maschinen "unter Schutz" gestellt. Zum Konzept des Gerbereimuseums gehört deshalb, alle Sinne anzusprechen. Die Besucher sollen im wahrsten Sinne des Wortes hineinschnüffeln in die Arbeit des Gerbers und sich herantasten an die vielfältigen Arbeitsschritte und die Vielfalt der benötigten Werkzeuge und Materialien. Nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermittelt ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Gerbereimuseum Enger e.V.
Hasenpatt 4 | 32130 Enger
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Telefon: 0 52 24/ 97 79 70
E-Mail:info@gerberei-museum.de

Unter der Pickelhaube

Preußischen Spuren begegnet man in Minden auf Schritt und Tritt. Wer mehr über fast 350 Jahre brandenburgisch-preußische Vergangenheit Mindens und Westfalens wissen möchte, findet im Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen Informationen. Dort wird Geschichte auf rund 1.500 qm anhand von Originalen, Inszenierungen und verschiedener Medien in einem abwechslungsreichen Rundgang präsentiert. Die ehemalige Defensionskaserne - dem frühesten Zeugnis des preußischen Klassizismus in Minden aus dem Jahre 1829 - am Simeonsplatz bietet dem Preußen-Museum NRW mit ihrer einzigartigen Architektur einen überaus beeindruckenden Rahmen. Spezielle museumspädagogische Programme für Schulen runden das Angebot ab.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Geöffnet von Dienstag bis Donnerstag sowie am Wochenende.

Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen - Standort Minden

Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen - Standort Minden
Simeonsplatz 12 | 32427 Minden
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Telefon: 05 71/ 8 37 28 - 0
E-Mail:minden@preussenmuseum.de

Verbindung mit Niederschlesien

Die Stadt Wansen (Wiazów), nordöstlich von Strehlen gelegen, handelte seit dem 17. Jahrhundert mit dort angebautem Tabak. Die Heimatstube Wansen ist zusammen mit dem Heimatarchiv seit 1990 im Heimathaus Brackwede untergebracht. Auf drei Räume verteilt, ist der Bestand in großen Schränken untergebracht. Die Sammlung besteht vorwiegend aus Haushaltsgegenständen, Textilien sowie einigen zeitgenössischen Zeichnungen und Landkarten. Interessant sind ein Lorgnon (Brille) und eine Tabakpresse aus dem 19. Jahrhundert, aber auch ein Fluchtgepäck.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung

Wansener Heimatstube
Cherusker Straße 1 | 33647 Bielefeld - Brackwede
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Kontakt: Herr Endreß
Telefon: 05 21/ 8 55 06

Vermessungswesen - gestern und heute

In der Schausammlung wird die Geschichte des Vermessungswesens seit ihren frühesten Anfängen unter den Ägyptern, Babyloniern, Griechen und Römern bis in die heutige Zeit präsentiert. Die Dauerausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund ist in sieben Themenbereiche gegliedert: Erdmessung, Landesvermessung, Feldmesskunst, Grenzmale, Höhenmessung, Ingenieurvermessung in der Antike und Die Karte. Zum Ausstellungsangebot gehört auch eine umfangreiche Studiensammlung geodätischer Geräte und Instrumente. Die Ausstellung hat der Förderkreis Vermessungstechnisches Museum e. V. ermöglicht.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen sind nach Voranmeldung möglich.

Logo Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Förderkreis Vermessungstechnisches Museum e.V. im Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3 | 44137 Dortmund
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Kontakt: Ingo von Stillfried
Telefon: 02 31/ 5 02 56 86
E-Mail:klaus-detlef.lehmann@stadtdo.de

Vielfältiges Kulturgut

Gegründet 1835 als Naturhistorisches Museum entwickelte sich das Lippische Landesmuseum Detmold bis heute zu einer vielfältigen Sammlung von Kulturgüter aus den Bereichen Naturkunde, Ur- und Frühgeschichte, Landesgeschichte, Volkskunde, Kunst, Möbel und Innenarchitektur sowie Völkerkunde. Angebote für Schulklassen, Workshops, Kreativkurse aber auch Lehrerfortbildungen vermitteln auf lebendige Weise die Kulturgeschichte.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Lippisches Landesmuseum Detmold

Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4 | 32756 Detmold
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Telefon: 0 52 31/ 9 92 50
E-Mail:mail@lippisches-landesmuseum.de

Volkserzählungen in Wort und Bild

Das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum wurde 1973 in der Paul-Baehr-Villa am Kurpark eröffnet. Es bietet Einblicke in alte Volkserzählungen und beschäftigt sich vornehmlich mit der bildlichen Umsetzung von Märchen und Sagenmotiven. Es zeigt Illustrationen zu den bekannten Märchen der Brüder Grimm wie anderer Märchensammler und -erzähler ebenso wie künstlerisch Auseinandersetzungen zeitgenössischer Künstlern und Künstlerinnen. Für Gruppen aller Altersstufen bietet das Museum nach Voranmeldung zudem Märchenerzählstunden an. Museumspädagogische Programme für Schulklassen runden das Angebot ab. Eine Präsenzbibliothek mit gut 14.000 Bänden zu Märchen und Sagen kann ebenfalls nach Voranmeldung genutzt werden.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Mittwoch bis Sonntag geöffnet

Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen

Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen
Am Kurpark 3 | 32543 Bad Oeynhausen
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Kontakt: Dr. Hanna Dose
Telefon: 0 57 31/ 14 - 34 10
E-Mail:museum@badoeynhausen.de

Vom Faden zum fertigem Stoff

In seiner voll funktionstüchtigen "Museumsfabrik" zeigt das Textilmuseum in Bocholt die Arbeitsabläufe in einem typischen Betrieb aus der Zeit zwischen 1900 und 1960. Die Dampfmaschine im LWL-Industriemuseum mit ihrem riesigen Schwungrad ist der Stolz des Museums. Neben der Technik - zu sehen sind allein 30 Webstühle verschiedener Bauart aus mehr als 100 Jahren Entwicklungsgeschichte - rückt das Museum die Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in den Mittelpunkt: Hier war es eng, laut und staubig. Einblicke in die privaten Lebensverhältnisse der Arbeiterfamilien bietet das rekonstruierte Wohnhaus. Für Schulklassen gibt es zahlreiche Mitmach-Programme. So erleben die Kinder und Jugendlichen ausgerüstet mit Musterbüchern und am Handwebstuhl, wie Stoffe entstehen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Unterrichtsmaterialien auf Anfrage

Textilmuseum in Bocholt - LWL-Industriemuseum
Uhlandstraße 50 | 46397 Bocholt
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Telefon: 0 28 71/ 21 61 10
E-Mail:textilmuseum@lwl.org

Vom Kettenhemd zum Supraleiter

Der so unscheinbar wirkende Werkstoff "Draht" hatte immer eine Schlüsselfunktion für den technischen Fortschritt. Altena, seit dem Mittelalter Zentrum des deutschen Drahtgewerbes, ist auch Sitz des Deutschen Drahtmuseums. Es liegt 300 m unterhalb der Burg Altena. Nach dem Motto "Vom Kettenhemd zum Supraleiter" wird die Technikgeschichte des Drahtes ebenso thematisiert wie seine Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Wie wird Draht hergestellt? Unter welchen Bedingungen arbeiteten die Drahtzieher? Was kann Draht? Zu welchen Produkten wird er weiterverarbeitet? Wie sehen zukünftige Einsatzgebiete von Draht aus? Diese und andere Fragen werden mit Hilfe einer zeitgemäßen, abwechslungsreichen Präsentation und spannenden Objekten und Experimenten beantwortet.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen sollten mindestens 14 Tage im Voraus angemeldet werden. Die Kombikarte ist zugleich Eintrittskarte für die Museen Burg Altena.

Deutsches Drahtmuseum

Deutsches Drahtmuseum
Fritz-Thomée-Straße 12 | 58762 Altena
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Telefon: 0 23 52/ 9 66 - 70 34
E-Mail:museen.mk@t-online.de

Vom Kloster zum Schloss

Barocke Abteikirche mit karolingischem Westwerk, Fresken aus dem 9. Jahrhundert mit antiken Motiven (Odyssee) und eine fürstliche Bibliothek sowie das Grab des Dichters Hoffmann von Fallersleben: Das im frühen 9. Jahrhundert gegründete Corvey ist zugleich ehemaliges Kloster und heutiges Schloss sowie Museum. Das ehemalige Benediktinerkloster Corvey besaß eine berühmte Klosterschule, die zwischen dem 9. und dem 12. Jahrhundert für die geistige und kulturelle Ausstrahlung des Klosters eine wesentliche Rolle spielte. Das museumspädagogische Programm in Corvey knüpft an diese Tradition an. Die Museumspädagogik in Corvey zeigt eine lebendige Wissensvermittlung der rund 1200-jährigen Geschichte der Anlage und den präsentierten Objekten: Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren, die verständlich, nachvollziehbar und kindgerecht vermittelt wird. Archäologische Originale, aufwändige Rauminszenierungen und das besondere historische Ambiente der ehemaligen Klosteranlage Corvey bieten den anschaulichen Rahmen für diese Programme.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Die Museumspädagogen beraten Lehrerinnen und Lehrer über die Möglichkeiten, einen Museumsbesuch sinnvoll in eine Unterrichtsreihe einzubeziehen.

Museum Höxter-Corvey
| 37671 Höxter
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Telefon: 0 52 71/ 69 40 10

Vom Lehm zum Ziegel

Eine historische Ziegelei aus dem frühen 20. Jahrhundert mit komplett erhaltenem Inventar ist das Herz des LWL-Industriemuseums Ziegeleimuseums in Lage. Die Ausstellung im Museumsneubau informiert über die Geschichte der Ziegelherstellung von den Anfängen bis heute. Das Ziegeleigelände zeigt den Wandel der Ziegelherstellung vom Handstrichverfahren zur Automatisierung. In einem ehemaligen Kotten erfahren Schulklassen, wie die Familien einst ihren Alltag meisterten, während die Männer in der Fremde arbeiteten. In einem historischen Eisenbahnwaggon sind die Reise- und Lebensbedingungen der lippischen Ziegler dokumentiert. Museumspädagogische Programme für Schulklassen bieten Möglichkeiten zum Entdecken, Spielen und Experimentieren. So zeigt sich Technik unmittelbar in Funktion, indem Schulklassen Handstrichziegel selber machen. Unterrichtsmaterialien auf Anfrage.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Brennerwochen: Mehrmals im Jahr nimmt das Museum die historische Maschinenziegelei und den Ringofen in Betrieb. (Termine s. www.lwl-industriemuseum.de).

Ziegeleimuseum Lage - LWL-Industriemuseum
Sprikernheide 77 | 32791 Lage
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Telefon: 0 52 32/ 94 90 - 0
E-Mail:ziegelei-lage@lwl.org

Von der Handweberei zur Textilindustrie

Das Museum zeigt die Entwicklung Emsdettens vom agraisch-handwerklich geprägten Dorf der Weber zur Industriestadt. Die Industrialisierung im Textilgewerbe und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Stadtwerdung 1938 werden an Beispielen dargestellt. Die gewerbliche Hausweberei, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Handweber und das Vertriebssystem werden Schulklassen ebenso erläutert wie die Absatzkrise und der schließlich erfolgende Übergang zur industriellen Textilproduktion.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Der Museumseintritt ist frei. Ein Entgeld wird nur dann fällig, wenn Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

August-Holländer-Museum

August-Holländer-Museum
Mühlenstraße 28-30 | 48282 Emsdetten
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Kontakt: Helmut Rauer
Telefon: 0 25 72/ 61 53

Von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter

Im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen wird auf 1,5 ha Fläche Ur- und Frühgeschichte lebendig gemacht. Vom Sommerlager eiszeitlicher Rentierjäger bis zur frühmittelalterlichen Hofanlage erhält man in sechs großen Baugruppen einen Eindruck vom prähistorischen Alltag. Bei den Versuchsgärten wird das Verhältnis der Menschen zur Umwelt ihrer Zeit erfahrbar. Im Archäologischen Freilichtmuseum können Kinder und Jugendliche ur- und frühgeschichtliches Handwerk und Alltagsleben in zahlreichen museumspraktischen Übungen nachempfinden. Alle Übungen sind innerhalb der Zeitstellungen "Steinzeit", "Metallzeiten" und "Frühes Mittelalter" nach Art eines Baukastensystems miteinander kombinierbar.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen
Am Barkhauser Berg 2-6 | 33813 Oerlinghausen
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Telefon: 0 52 02/ 22 20
E-Mail:afmoerl@t-online.de

Vorteil der Kälte

Der Eiskeller der ehemaligen Bierbrauerei der Gebrüder Beuing in Altenberge wurde ab 1860 auf drei Etagen angelegt und massiv in Ziegelsteinen ausgebildet. Bereits 1861 wurde die Produktion des Bierbrauens aufgenommen. Dass es sich hierbei um ein erfrischendes und äußerst schmackhaftes Bier handelte, das wird von dem berühmten Professor Landois bezeugt, der am 7. Juni 1877 mit den Teilnehmern der Zoologischen Section und ihrem Altenberger Mitglied, dem Apotheker Engelsing, dieses vorzügliche Bier genoss. Eine Ausstellung führt in die Geschichte der Bierbrauerei Beuing, des Eiskellers und das mannigfache „Glück der Kälte“ ein. Auch die Bewohner der Anlage – die Fledermäuse – werden in der Ausstellung vorgestellt. Ein Pavillon ermöglicht Projektangebote für Schulen und Gruppen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren frei
Besondere Hinweise:
Gruppen und Schulklassen können ganzjährig Führungen und Besichtigungen vereinbaren.

Eiskeller Altenberge

Eiskeller Altenberge
Gooiker Platz 1 | 48341 Altenberge
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Telefon: 0 25 05/ 82 32

Wehrbau über der Lenne

Über der alten Drahtzieherstadt Altena thront eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. Der ab dem 12. Jahrhundert errichtete Wehrbau verdankt seine internationale Bekanntheit jedoch der ersten ständigen Jugendherberge der Welt, die hier 1912 eingeweiht wurde. Sie ist als Museum Weltjugendherberge noch im Originalzustand erhalten. Der Spannungsbogen der Ausstellung reicht von der geologischen Frühgeschichte über das Mittelalter, die Frühe Neuzeit und das Industriezeitalter bis in die Gegenwart. Inszenierungen lassen die Schülerinnen und Schüler teilhaben an den Kämpfen, Jagden und Tafelfreuden der Ritter und Adeligen, sie erfahren viel über das Leben der Bauern und Handwerker. Ausprobieren ist erwünscht.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Eine Kombikarte ist zugleich Eintrittskarte für das Deutsche Drahtmuseum.

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80 | 58762 Altena
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Telefon: 0 23 52/ 9 66 70 34
E-Mail:museen@maerkischer-kreis.de

Wehrturm, Mahnmal und Kunstwerk

Als Mahnmal erinnert der Zwinger heute "an die Opfer der Gewalt in Münster, an die Opfer der Kriegsgewalt und der Verfolgung Unschuldiger" u. a. während des Nationalsozialismus. Er wurde um 1528 als Wehrturm errichtet, zum Gefängnis umgebaut, diente als Künstlerwohnung und unter den Nationalsozialisten als Inhaftierungs- und Hinrichtungsstätte der Geheimen Staatspolizei. Nach der Zerstörung 1945 wurde er erst mit dem Kunstwerk "Gegenläufiges Konzert" von Rebecca Horn ab 1997 dauerhaft zugänglich. Beim Betreten des Zwingers ist sogleich die Aufmerksamkeit geweckt. Eine Taschenlampe hilft sich im Dunkel der engen Räume zu orientieren. Kein Vortrag sondern Gespräche ermöglichen den Zugang zu Kunst und Geschichte.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Von April bis Oktober zugänglich; Buchungen über das Stadtmuseum Münster

Logo Stadtmuseum Münster

Zwinger/ Eine Zweigstelle des Stadtmuseums Münster
Promenade zwischen Hörstertor und Kanalstraße - | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 92 - 45 03
E-Mail:museum@stadt-muenster.de

Weißes Gold

Weißes Gold - so nennt man Porzellan. Im Mittelpunkt des Porzellanmuseums Münster steht die Kinderhauser Porzellanmanufaktur von August Roloff, der nach dem Ersten Weltkrieg als junger Porzellanmalermeister seinen ganz eigenen Malstil entwickelte. Dieser wurde weit über Westfalen hinaus bekannt. Neben Roloff haben sich in den vergangenen 150 Jahren weitere Porzellanmaler sowie eine Töpferfabrik in Westfalen angesiedelt. Führungen für Schulklassen werden durch die Vereinsmitglieder angeboten. Sie berichten von ihrer Liebe zum Porzellan, kunsthistorischen Besonderheiten und technischen Details.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Porzellanmuseum

Porzellanmuseum
Gasselstiege 33 | 48147 Münster
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Kontakt: Rainer-Ludwig Daum
Telefon: 02 51/ 23 13 17
E-Mail:rainerludwigdaum@t-online.de

Widukind – Der Sachsenfürst

Während Widukind für die Franken ein Anti-Held war, erschien er den sächsischen Autoren des Mittelalters als berühmter Krieger und wohltätiger Christ. Ein wichtiges Thema des Museums ist Widukinds Zeit, das frühe Mittelalter. Eine Abteilung widmet sich den Sachsenkriegen und der Eingliederung in das fränkische Reich. Die Besucher überschreiten ein imaginäres Schlachtfeld mit Relikten aus den Sachsenkriegen. Widukind und Karl „stehen sich gegenüber“ und stellen sich vor. Ein modernes anthropologisches Forschungslabor gibt Besuchern Informationen über die Analyse von historischer DNA und eines DNA-Fingerprints. Ein Forschungsmikroskop mit Kameraaufsatz, Bildschirme mit animierten Gensequenzen und besondere Software werden Schülerinnen und Schülern behilflich bei der Lösung des „Widukind-Knochenkrimis“ sein.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Widukind Museum Enger
Kirchplatz 10 | 32130 Enger
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Telefon: 0 52 24/ 91 09 95
E-Mail:info@widukind-museum-enger.de

Zeitreise durch Münsters Norden

Der Ortsteil Münster-Kinderhaus feierte 1992 sein 650-jähriges Bestehen. Seit dieser Zeit befindet sich das Heimatmuseum in dem denkmalgeschützten Pfründnerhaus oder „Leprosenhaus". Das Pfründnerhaus wurde ursprünglich als Werkhaus für Bettelkinder gebaut, die bestimmte Handwerke erlernen und ausführen mussten. Später wurde es zum Armenhaus (Pfründnerhaus) .Das Museum bietet für Schulklassen einen Streifzug durch die Geschichte des Nordens von Münster. Beginnend mit den Siedlungsspuren aus der Jungsteinzeit reicht das Anschauungsmaterial über die Bronzezeit bis ins die Neuzeit. Ergänzt wird die Ausstellung durch Sammlungen zu ausgewählten Themen und altem Handwerk. Im Pfründnerhaus kann der Besucher eine original erhaltene Schuhmacherwerkstatt, eine Wohnküche aus vergangener Zeit, sowie viele Exponate traditioneller Handwerkskunst sehen. Das Handwerk Spinnen und Weben wird am Webstuhl und Spinnrad anschaulich vorgeführt. Ein historisches Klassenzimmer vermittelt Einblicke in frühere Schulkultur. Zu den Sammlungen und Ausstellungen wird nach Absprache eine fachkundige Führung angeboten.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: Keine
Besondere Hinweise:
Nehmen Sie für einen Termin bitte frühzeitig Kontakt auf.

Heimatmuseum Kinderhaus

Heimatmuseum Kinderhaus
Kinderhaus 15 | 48159 Münster
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Kontakt: Walter Schröer
Telefon: 0251/ 21 16 09
E-Mail:Walter.schroer@versanet-online.de

Zement und Zeitreise

Ein Tante-Emma-Laden aus dem Jahre 1908 begrüßt die Besucher direkt am Eingang des Beckumer Stadtmuseums im historischen Rathaus. Der Eintritt in die Geschichte wird durch einen etwa zeitgleich entstandenen großbürgerlichen Arbeitssalon eines örtlichen Zementdirektors ergänzt, womit zugleich auf die Bedeutung der Zementindustrie für Beckum verwiesen wird. Der mittelalterliche Kern des Gebäudes lässt sich bis 1441 zurückverfolgen. Doch die Exponate sind weit älter: Zu den bedeutendsten archäologischen Funden gehören die Grabbeigaben des sog. "Sachsenfürsten von Beckum" (1. Hälfte 7. Jahrhundert).

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Stadtmuseum Beckum

Stadtmuseum Beckum
Markt 1 | 59269 Beckum
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Telefon: 0 25 21/ 29- 2 66