Außerschulische Lernorte in Münster und Westfalen

Glaube und Philosophie

Gallitzin-Haus

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Kloster und Beruf

Brüdergemeinschaft der Canisianer

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Leben im Kloster

Kapuzinerkloster Münster

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Missionsgeschichte und Globales Lernen

MSC-Welthaus Hiltrup

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Alphabetisches Register

Bibliothek des Bistums

Diözesanbibliothek Münster

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Der Schatz des Domes

Domkammer

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Dialog in der Moschee

Moscheegemeinde DITIB Münster

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Geschichte der Bibel

Bibelmuseum Münster der Universität Münster

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Geschichte und Gegenwart des Judentums

Jüdische Gemeinde Münster

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In der Bischofskirche

St. Paulus Dom

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Kirche für die Jugend

effata!

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Seligsprechung einer Ordensfrau

Euthymia-Zentrum

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Asiatische Gartenkunst

In China unterscheidet man grundsätzlich zwei verschiedene Stilrichtungen der Gartenanlage. Der Chinesische Garten der Ruhr-Universität entspricht dem südchinesischen Stil: schlichte Materialien - Naturstein, Holz und Ziegel - und zurückhaltende Farben wie weiß, schwarz, grau und dunkelrot. Diese eher kleinen Gärten wirken so, als gäbe es keinen anderen Baumeister als die Natur selbst. Der Bochumer Garten ist eines der wenigen Ensemble dieses Stils in Deutschland. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können ihn im Rahmen ihres Philosophie-Unterrichts mit Führungen erschließen.

Zielgruppe: Sekundarstufe II
Kosten: Keine
Besondere Hinweise:
Bitte sprechen Sie frühzeitig einen Termin ab!

Chinesischer Garten im Botanischer Garten der Ruhr-Universität Bochum

Chinesischer Garten im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150 | 44780 Bochum
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Kontakt: Frau Höggemeier
Telefon: 02 34/ 32 - 2 66 65

Ausdruck von Volksfrömmigkeit

Im Jahr 1934 als Wallfahrts- und Heimatmuseum eröffnet, ist die Geschichte des Museums mit der Telgter Marienwallfahrt eng verbunden. Spätestens seit dem 15. Jahrhundert ist die Verehrung des Telgter Gnadenbildes nachweisbar. Das Telgter Hungertuch von 1623 ist das größte und bedeutendste Ausstellungsstück des Heimathauses. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Einrichtung bei Clemens August Kardinal von Galen (1878-1946). Auch die Blaufärberei wird als traditionelles Handwerk mit oft christlichen Motiven berücksichtigt. Führungen für Schulklassen gehören zum festen Angebot.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen auch für Menschen mit Sehbehinderung

Museum Heimathaus Münsterland und Krippenmuseum
Herrenstrasse 2 | 48291 Telgte
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Telefon: 0 25 04/ 93 12 10
E-Mail:museum@telgte.com

Bibliothek des Bistums

Die Diözesanbibliothek besitzt bedeutende Gebet- und Gesangbücher sowie Handschriften, Miniaturen und Zeichnungen aus dem Bistum. Damit beherbergt sie eine umfangreiche, für die Frömmigkeitsgeschichte des nordwestdeutschen Raumes wichtige Sammlung. Weltruf genießt die Santini-Sammlung des italienischen Priesters, Komponisten und Musik-Sammlers Fortunato Santini. Aber auch die Bibliothek der Fraterherren oder die Nachlässe von Peter Wust oder Amalia von Gallitzin eignen sich als Thema für eine Führung. Schulklassen lernen beim Rundgang den Bestand kennen und Suchsysteme nutzen. Nicht nur für den Religionsunterricht kann dies das Rüstzeug für Referate und Hausarbeiten sein.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Bistum Münster

Diözesanbibliothek Münster
Überwasserkirchplatz 2 | 48143 Münster
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Kontakt: Maria Zimmermann-Nonte
Telefon: 02 51/ 4 95 63 83
E-Mail:db-ms@bistum-muenster.de

Der Schatz des Domes

In der Domkammer sind Kostbarkeiten sakraler Kunst von der Zeit der Karolinger (um 800 bis ins 20. Jahrhundert) ausgestellt. Auf drei Geschossen veranschaulichen über 700 Exponate unterschiedlicher Gattungen die wechselvolle Geschichte der Liturgie und Kunst des Domes. Dabei gehört die Domkammer mit ihren reichhaltigen Beständen der Goldschmiede- und Textilkunst aus Romanik, Gotik und Barock zu den Schatzkammern von internationalem Rang. Für Schulklassen werden kind- und jugendgerechte Führungen durch die Schatzkammer angeboten. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebensläufe von Heiligen und Bischöfen kennen, sie erfahren, welche Rolle der Dom für das Bistum und für Münster spielt und welche Kostbarkeiten für welchen Anlass im Kirchenjahr benötigt werden.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

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Domkammer
Domplatz 28 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 95 - 333
E-Mail:dom@bistum-muenster.de

Dialog in der Moschee

Sich in einer Moschee über den Islam informieren – dieses Angebot für Schulklassen macht der DITIB Münster am Bremer Platz. Die Moscheegemeinde DITIB Münster gehört dem bundesweit organisierten Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) an. 1984 in Köln gegründet, koordiniert er die religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen Vereine. Der DITIB ist nach eigenen Angaben heute die mitgliederstärkste Migrantenorganisation in Deutschland und vertritt die Interessen der meisten hier lebenden Muslime. Neben religiösen, sozialen, kulturellen, sportlichen Aktivitäten bietet DITIB auch Bildungsaktivitäten an.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Spenden erwünscht

Moscheegemeinde DITIB Münster

Moscheegemeinde DITIB Münster
Bremer Platz 42 | 48155 Münster
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Kontakt: Suayip Seven, Dialogbeauftragter
Telefon: 02 51/ 66 58 10
E-Mail:ditib-muenster@t-online.de

Ein Besuch im Tempel

Die Geschichte des Hindu-Tempels Sri Kamadchi Ampal beginnt in einem Wohnheim für Asylbewerber, in dessen Keller ein Priester 1983 die ersten religiösen Zeremonien vornimmt. Als die Gruppe der Tamilen größer wird, weicht man mit dem noch improvisierten Tempelinventar in eine ehemalige Kegelbahn aus, bis man im Jahr 2000 im Industriegebiet von Hamm-Uentrop ein eigenes Gebäude errichtet. Die Bauweise des Tempels in Hamm richtet sich streng nach der Vorlage und dem Stil des Kamakshi-Tempels im südindischen Kanchipuram. Schulklassen erfahren hier Grundlegendes über den Hinduismus.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: nein
Besondere Hinweise:
Der Tempel darf nur ohne Schuhe betreten werden. Es gibt im Tempel keine Sitzgelegenheiten außer dem beheizten Fußboden. Um Voranmeldung wird gebeten.

Hindu Shankarar Sri Kamadchi Ampal Tempel e. V.
Siegenbeckstraße 5 | 59071 Hamm
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Telefon: 0 23 81/ 3 07 16 50
E-Mail:info@kamadchi-ampal.de

Fassetten der Klosterkultur

Mittelalterliches Frauenkloster, Augustiner Chorherrenstift, barocke Blütezeit, Preußische Staatsdomäne, Gutshof – kurz 550 Jahre bewegte Vergangenheit. Mit seinen gotischen Kreuzgängen, üppigen Gärten und den neu gestalteten Ausstellungsräumen lädt das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim ein, die faszinierende Fülle klösterlicher Kultur zu entdecken. Und dazu gehören nicht nur Leitsprüche wie "ora et labora", sondern auch Musik und Theater, Essen und Trinken, Kunstschätze, Bau-, Buch- und Gartenkunst. Auf den Spuren der Dalheimer Geschichte gewinnen Schülerinnen und Schüler einen außergewöhnlich lebendigen Eindruck von dem, was klösterliches Leben über die Jahrhunderte hinweg bedeutet hat.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Kloster Dalheim
Am Kloster 9 | 33165 Lichtenau
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Telefon: 0 52 92/ 93 19 - 225
E-Mail:kloster-dalheim@lwl.org

Geschichte der Bibel

Das Museum ist nur einem einzigen Buch gewidmet: der Bibel. Es zeigt deren Geschichte von den handschriftlichen Anfängen bis heute an Originalen. Schwerpunkte sind das griechische Neue Testament, die Heilige Schrift in Latein und die deutsche Bibel, hier besonders die Lutherübersetzung. Überdies werden moderne Fassungen und Buchillustrationen gezeigt. Für Schulklassen ist bei Führungen der originalgetreue Nachbau einer Gutenbergpresse ein Höhepunkt. Aber auch Bibel-Illustrationen von berühmten Malern wie Hans Holbein d.J. oder Marc Chagall sowie bebilderte Kinderbibeln sind Anziehungspunkte.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

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Bibelmuseum Münster der Universität Münster
Pferdegasse 1 | 48143 Münster
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Kontakt: Pia Meinberg, Dr. Beate Köster
Telefon: 02 51/ 83 - 2 25 80
E-Mail:p.meinberg@uni-muenster.de

Geschichte und Gegenwart des Judentums

Die Jüdische Gemeinde Münster ist eine der ältesten Gemeinden Nord-West-Deutschlands. Sie wird in der Chronik der Stadt Münster bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Mit dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft ab 1933 begann in Münster – wie in ganz Deutschland – die Auflösung der Gemeinde. Zur heutigen Stadt gehört die wieder wachsende Jüdische Gemeinde als fester Teil des Öffentlichen Lebens. Eine der bedeutsamsten Aufgaben sieht der Gemeindevorstand in der Öffnung zur nichtjüdischen Umgebung, um möglichst viel von einander zu wissen. Bei einem Gespräch erhalten Schulklassen vor Ort einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Gemeinde.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo Jüdische Gemeinde Münster

Jüdische Gemeinde Münster
Klosterstraße 8 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 49 09
E-Mail:info@jgms.org

Glaube und Philosophie

Amalia Fürstin von Gallitzin kam in Berlin zur Welt, bevorzugte es aber später eher ländlich-idyllisch. 1779 war sie des Stadtlebens vollends überdrüssig und übersiedelte in das dörfliche Angelmodde. Hier, vor den Toren Münsters, verbrachte sie die folgenden 27 Jahre. Sie war eine Frau mit den vielfältigsten intellektuellen Interessen. Ihre Bildung und ihr Lebensstil erregten einiges Aufsehen. Sie unterhielt enge Beziehungen zu Größen des 18. Jahrhunderts: zu Goethe, Claudius, den Grafen zu Stolberg und anderen. Mit ihnen tauschte sich die Fürstin von Gallitzin über literarische, philosophische und religiöse Fragen aus. Im Jahr 1806 starb die Wahl-Angelmodderin. Unweit ihres Grabes an der St.-Agatha-Kirche befindet sich ein altes Kötterhaus, das heute als "Gallitzin-Haus" an das Leben und Wirken der schöngeistigen Adeligen erinnert. Bei einem Besuch lernen Kinder und Jugendliche nicht nur die Philosophie und Ideen der Fürstin kennen, sondern auch einen Stadtteil Münsters.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

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Gallitzin-Haus
Angelmodder Weg 97 | 48167 Münster
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Kontakt: Professor Dr. Karl-Josef Plaßmann
Telefon: 0 25 06/ 66 71

Goethes Farbenlehre

Goethe, als ganzheitlich Denkender, beschäftigte sich nicht nur mit Literatur, sondern auch mit Naturwissenschaften. Sein Hauptinteresse galt der Farbenlehre. Die von der Künstlergruppe Farbraum konzipierte Experimentalausstellung „Goethe - Licht und Farbe“ lädt zum Mitmachen ein. Zahlreiche Stationen vermitteln den Schulklassen die Funktionsweise des Auges, die Qualitäten des Lichtes, die Entstehung der Farben und die Wirkung der Farben auf den Menschen. Im Rahmen des Projektes "Klasse Unterwegs" haben Schulklassen die Möglichkeit, die Ausstellung mit Experimenten zu Licht und Farbe zu besuchen. Darüber hinaus können Workshops zu einzelnen Themen verabredet werden. Die Workshopangebote sind auf die Jahrgangsstufen 5-12 abgestimmt. Für die Workshops fallen möglicherweise geringfügige Materialkosten an.

Zielgruppe: Jahrgangsstufen 5-12
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Der Eintritt kostet pro teilnehmenden Schüler 5,00 €, Begleitpersonen sind frei.

Farbraum e.V. - Experimentalstudio zur Farbenlehre Goethes
Penningskamp 12 a | 44263 Dortmund
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Kontakt: Nora Löbe, Ingo Ross
Telefon: 02 31/ 4 27 16 36
E-Mail:info@goethe-mobil.de

Hollandgängern auf der Spur

In Laer gibt es einen Ort, der fast in Vergessenheit geraten ist, und zwar eine Wegestation mit dem Namen „Fief Wunnen Baum und Steen“. Im Mittelalter wurde hier vor einem Altarbild mit den fünf Wunden Christi Gericht gehalten. Bis zum Ersten Weltkrieg, segnete hier der Pastor zudem die jungen Männer, die nach Holland gingen, um in der Landwirtschaft zu arbeiten. Die Hollandgängerei wurde vor allem zwischen 1650 und 1850 betrieben. Schulklassen können sich hier unter fachkundiger Leitung auf die Spur der so genannten Hollandgänger begeben.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: nein

Rathaus Laer
Mühlenhoek 1 | 48366 Laer
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Kontakt: Reinhard Prosotowitz
Telefon: 0 25 54/ 91 02 50
E-Mail:reinhard.prosotowitz@laer.de

Im alten Benediktinerkloster

In den historischen Räumen der "Kellnerei" hat der Freundeskreis Propstei Clarholz im Juni 2007 das "Museum in der Kellnerei" eröffnet. Das Leben in dem ehemaligen Benediktinerkloster wird hier lebendig. Der Heimatverein Herzebrock unterhält in einem Gebäudeteil des ehemaligen Klosters eine Heimatstube, in der Exponate zur Klostergeschichte und zur Geschichte des Dorfes Herzebrock (Landwirtschaft, Handwerk und Industrie) gezeigt werden. Ergänzend dazu sind nach Absprache auch Rundgänge durch Kirche und Klosteranlage in Clarholz möglich.

Zielgruppe: ab Klasse 5
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Führungen werden durch den Freundeskreis Propstei Clarholz und den Heimatverein Herzebrock angeboten.

Klostermuseum Clarholz – Heimatstube Herzebrock
Letter Straße 28 | 33442 Herzebrock-Clarholz
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Kontakt: Erwin Kriesche
Telefon: 0 52 45/ 27 85

In der Bischofskirche

Gut 40 Jahre hat der Bau des St. Paulus-Doms im 13. Jahrhundert gedauert. Das wuchtige Gebäude mit massivem Westwerk, basilikalem Mittelschiff und Hochchor betritt man von Süden her durch das "Paradies". Der gewaltige Innenraum gehört zu den reich ausgestatteten Bischofskirchen Deutschlands. Neben den drei Galen`schen Kapellen ist die Astronomische Uhr im Chorumgang einer der Höhepunkte, dessen Kalender seit dem Mittelalter bis ins Jahr 2071 reicht. Zudem bieten Biografien, wie die des heiligen Liudgers, Anlass zum Gespräch. Dabei werden die einstündige Führungen durch den Dom auf das Alter der Teilnehmer abgestimmt.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Bistum Münster

St. Paulus Dom
Domplatz 28 | 48143 Münster
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Telefon: 02 51/ 4 95 - 322
E-Mail:dom@bistum-muenster.de

Kirche für die Jugend

Die katholische Jugendkirche Münster heißt: effata! Der Name „effata!“ leitet sich ab aus dem Markus-Evangelium. In der Sequenz der Heilung des Taubstummen berührt Jesus von Nazareth einen taubstummen Menschen an den Ohren und dem Mund/der Zunge. Mit den Worten „effata!“ (aramäisch: öffne dich!) wird dieser Mensch wieder sprechend und hörend. Die Jugendkirche will eine junge und offene Kirche sein für Jugendliche. Es geht zugleich auch darum, dass sich Jugendliche für ihre Fragen nach Gott, nach dem Ursprung und Ziel des Lebens,öffnen. Der e-motion Jugendgottesdienst ist der Pulsschlag der Jugendkirche. Schulen nutzen die Angebote der Jugendkirche z.B. für Oasentage, Kultraum-Projekttage und High Motion-Tage, Ausstellungen, Veranstaltungen oder zum Gespräch über "Gott und die Welt".

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo effata!

effata!
Neubrückenstraße 60 | 48143 Münster
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Kontakt: Stefanie Bockholt
Telefon: 02 51/ 4 88 20 - 14
E-Mail:bockholt@bistum-muenster.de

Kloster und Beruf

Die Brüdergemeinschaft der Canisianer sieht ihren Sinn und ihr Ziel im Zeugnis des lebendigen Glaubens, im brüderlichen Dienst und in der Sorge für die Bedürftigen. Ihr Ordensleben in kleinen Konventen ist eine Lebensform in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. In Münster arbeiten die Brüder heute hauptsächlich im sozialen und pastoralen Bereichen. Schon an der Pforte müssen junge Gäste oft ihr Bild vom Leben im Kloster revidieren. Statt Kutte trägt der Pastoralreferent Jeans. Verwurzelt in Gott, verbunden in der Gemeinschaft und verpflichtet den Menschen - Bei einem Gang durch das Kloster mit Kapelle, Refektorium (Speisesaal) und Obdachlosenstube wird schnell klar, welche Inhalte die Canisianer leben.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Brüdergemeinschaft der Canisianer

Brüdergemeinschaft der Canisianer
Canisiusweg 23 | 48151 Münster
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Kontakt: Reinhard Stolte
Telefon: 02 51/ 7 77 68 - 0
E-Mail:br.reinhard@t-online.de

Kloster und Kunst

Bentlage ist das besterhaltene gotische Konventsgebäude eines ländlichen Klosters in Westfalen. Das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster liegt inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zu NaturZoo und der Saline Gottesgabe in einer noch weitgehend intakten historisch gewachsenen Kulturlandschaft am linken Ufer der Ems. Seit Beginn der 1990er Jahre hat sich das Kloster Bentlage zudem als ein wichtiges Zentrum für zeitgenössische Kunst im Münsterland etabliert. In einem ein - oder anderthalbstündigen Rundgang erfahren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über das Kloster Bentlage heute und gestern. Highlights der Führung sind die spätmittelaterlichen Reliquiengärten im Klostermuseum, sowie die Malereien in der Westfälischen Galerie.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Kloster Bentlage

Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130 | 48432 Rheine
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Telefon: 0 59 71/ 92 06 10

Leben im Kloster

"Wenn es dir gut tut, dann komm!", diesen Worten Franz von Assisis folgend, lädt das Kapuzinerkloster ein, Lebens- und Glaubensfragen zu klären oder Konfliktsituationen zu besprechen. 37 Brüder leben und arbeiten im Kloster Münster. Einige sind als Dozenten an der Hochschule tätig oder vertreten Seelsorger in den Gemeinden. Die Kapuzinerbrüder stehen für Gruppengespräche zur Verfügung. Überdies kann der Klostergarten besichtigt werden.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine
Besondere Hinweise:
Gespräche bitte telefonisch anmelden

Kapuzinerkloster Münster
Kapuzinerstraße 27 | 48149 Münster
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Kontakt: Pater Ludger
Telefon: 02 51/ 9 27 60
E-Mail:muenster@kapuziner.org

Missionsgeschichte und Globales Lernen

Inmitten eines großen Gartens am Gründungsort der Ordensgemeinschaft der Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu (MSC) ist ein Welthaus zur Förderung des gemeinsamen Lernens an und in der Einen Welt entstanden. Das Bildungsangebot beinhaltet die Veranstaltungsreihe “Lernen in globalen Kontexten“, Erlebnistage zum Thema „Eine Welt für Kleine und Große“ und interkulturelle Kreativwerkstätten aus den Bereichen der Kultur- und Theaterpädagogik. Führungen und Aktionen zur Missionsausstellung „Aus aller Welt“ mit Gegenständen aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika geben einen Einblick in die Missionsgeschichte. In Kursen können Schüler und junge Menschen, die ihrer eigenen Identität, ihren Wünschen und ihrem eigenen Leben auf der Spur sind, Selbsterfahrung sammeln. Informationen zu internationalen Auslandseinsätzen junger Menschen runden die Angebote zum Interkulturellen Lernen ab.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja

Logo MSC-Welthaus Hiltrup

MSC-Welthaus Hiltrup
Hohe Geest 73 | 48165 Münster
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Kontakt: Sr. Annette Hemming
Telefon: 0 25 01/ 44 98 22
E-Mail:sr.annette@msc-welthaus.de

Seligsprechung einer Ordensfrau

Das Leben von Schwester Euthymia beeindruckt die Menschen bis heute nachhaltig. Als Emma Üffing wurde sie 1914 in Halverde geboren. 1934 trat sie in den Orden in Münster ein und erhielt den Namen Euthymia. Im Mutterhaus der Clemensschwestern findet sich seit ihrer Seligsprechung ein Gedenkort und Verehrungsraum. Von dem Eintritt ins Kloster in Münster über das Gelübde bis zu ihrem Tod und der Seligsprechung kann ihr Weg, stets in die Zeitgeschichte eingebettet, nachvollzogen werden. Schulklassen können auch auf die Medienangebote wie zum Beispiel die Videos "Treu im Kleinen - Euthymia, die Clemensschwester" (Dauer: 44 Minuten) oder die Zusammenfassung der Seligsprechung (Dauer: 30 Minuten) zurückgreifen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: keine

Logo Euthymia-Zentrum

Euthymia-Zentrum
Loerstraße 17 | 48143 Münster
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Kontakt: Schwester Raphaelis und Schwester Annette
Telefon: 02 51/ 2 65 56 68
E-Mail:euthymia-zentrum@clemensschwestern.de

Spannende Geschichte(n) auf 11 Themeninseln

Das traditionsreiche Südsauerlandmuseum blickt auf eine 110-jährige Geschichte zurück. Multimedial und zeitgemäß aufgearbeitet, wird hier die Kunst und Kultur des südlichen Westfalens und des Kreises Olpe vermittelt. Schulklassen können neben der klassischen Museumsführung ein Suchspiel zur mittelalterlichen Kunst buchen, werden willkommen geheißen in der Eiszeit, wo sie unterwegs als Zeitreisende Werkzeuge erproben und Ordnung in verschiedene Knochenfunde bringen oder erfahren alles zu Form und Funktion historischer Kopfbedeckungen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Anmeldung bitte mindestens 3 Tage vor dem gewünschten Termin.

Südsauerlandmuseum

Südsauerlandmuseum
Alter Markt 1 | 57439 Attendorn
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Kontakt: Monika Löcken
Telefon: 0 27 22/ 37 11
E-Mail:m.loecken@kreis-olpe.de

Spuren jüdischen Lebens in Westfalen

Über Jahrhunderte lebten Juden in Westfalen und nahmen in unterschiedlichen Berufen und Funktionen am gesellschaftlichen Leben teil. Sie gründeten jüdische Gemeinden und Schulen, bauten Synagogen und gestalteten das Gemeinwesen mit. Ihr Leben unter der großen Mehrheit der Christen hatte Phasen von Duldung, Verfolgung und Emanzipation. Durch die nationalsozialistische Diktatur wurden die deutschen Bürger und Bürgerinnen jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft verfolgt und ermordet. Ihre Verfolgung und Deportation war in den Nachbarschaften, den Dörfern und Städten öffentlich sichtbar. Wenige nicht-jüdische Bürger und Bürgerinnen versuchten zu helfen, gaben ihnen Versteck oder verhalfen ihnen zur Flucht. Das Jüdische Museum Westfalen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Spuren jüdischen Lebens in Westfalen aufzufinden und zu bewahren. Es will u. a. durch Ausstellungen, Vorträge und Begegnungen zum Verstehen des Judentums, seiner Religion und Kultur beitragen.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Das Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und Busbahnhofs Dorsten.

Jüdisches Museum Westfalen

Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1 | 46282 Dorsten
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Telefon: 0 23 62/ 4 52 79
E-Mail:info@jmw-dorsten.de

Vom Kloster zum Schloss

Barocke Abteikirche mit karolingischem Westwerk, Fresken aus dem 9. Jahrhundert mit antiken Motiven (Odyssee) und eine fürstliche Bibliothek sowie das Grab des Dichters Hoffmann von Fallersleben: Das im frühen 9. Jahrhundert gegründete Corvey ist zugleich ehemaliges Kloster und heutiges Schloss sowie Museum. Das ehemalige Benediktinerkloster Corvey besaß eine berühmte Klosterschule, die zwischen dem 9. und dem 12. Jahrhundert für die geistige und kulturelle Ausstrahlung des Klosters eine wesentliche Rolle spielte. Das museumspädagogische Programm in Corvey knüpft an diese Tradition an. Die Museumspädagogik in Corvey zeigt eine lebendige Wissensvermittlung der rund 1200-jährigen Geschichte der Anlage und den präsentierten Objekten: Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren, die verständlich, nachvollziehbar und kindgerecht vermittelt wird. Archäologische Originale, aufwändige Rauminszenierungen und das besondere historische Ambiente der ehemaligen Klosteranlage Corvey bieten den anschaulichen Rahmen für diese Programme.

Zielgruppe: alle Jahrgangsstufen
Kosten: ja
Besondere Hinweise:
Die Museumspädagogen beraten Lehrerinnen und Lehrer über die Möglichkeiten, einen Museumsbesuch sinnvoll in eine Unterrichtsreihe einzubeziehen.

Museum Höxter-Corvey
| 37671 Höxter
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Telefon: 0 52 71/ 69 40 10